Conference Agenda
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Session Overview |
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Mittwoch, 3:5: Mittwoch, 3:5 – Virtualität
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Klassifizierung von Quellen bei virtuellen Rekonstruktionen im Kontext der Dokumentationsplattform IDOVIR 1Technische Universität Darmstadt, Deutschland; 2Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Deutschland; 3hessian.AI, Deutschland; 4Deutsche Nationalbibliothek, Deutschland Virtuelle Rekonstruktionen sind zentrale Werkzeuge in der Architekturforschung, um vergangene Bauzustände sichtbar zu machen. Ihre Erstellung beruht auf in der Regel mehrdeutigen und manchmal sogar widersprüchlichen Quellen, deren Verwendung deshalb transparent dokumentiert werden sollte. Obwohl von der Forschungscommunity bereits mehrfach gefordert (London Charter, Seville Principles), fehlt bislang eine etablierte Dokumentationspraxis. Im Rahmen des DFG-Projekts IDOVIR wurde ein Werkzeug zur Dokumentation von Entscheidungsprozessen bei virtuellen Rekonstruktionen entwickelt. Einen wichtigen Teil bei der Dokumentation der Entscheidungen stellt die Darstellung der Plausibilität der herangezogenen Quellen dar. Hier wurde für die Quellen, auf denen eine Rekonstruktion basiert, eine Klassifizierung entwickelt. Diese Klassifizierung soll vorgestellt und mit den verschiedenen Fachcommunities diskutiert werden. Um eine standardisierte und interoperable Dokumentation zu erreichen, erfolgt für die Bezeichnung und Definition der Quellenarten zudem eine Abgleich mit bestehenden Normdaten und Vokabularen. Bringing Museums to Virtual Life: ExPresS XR as a No-Code Tool for XR Exhibition Development 1MA Specialization Digital Humanities, University of Tübingen, Germany; 2Ancient Numismatics, University of Tübingen, Germany This submission presents ExPresS XR, a no-code development framework for creating interactive virtual reality (VR) exhibitions in museum contexts. Built on the Unity game engine and designed for use without programming knowledge, the tool allows humanities researchers and students to design immersive XR experiences. We describe two exemplary projects - Temple Tax & Doves and Hetepheres Tomb VR - that demonstrate the framework’s potential for historical and archaeological storytelling. Based on our practical experiences, we outline best practices for XR exhibition design, including accessibility, interactivity, and visitor onboarding strategies. We also discuss the benefits of ongoing developments, such as voice-based chat assistants and multiplayer functionality, aimed at increasing immersion and visitor engagement. This work contributes to the growing field of digital museum studies by offering an accessible, flexible approach to XR-based public scholarship. Was bestimmt die Zeit? Eine Mobile-Eye-Tracking-Studie zum Blickverhalten im Kunstmuseum 1Universität Wien, Österreich; 2Technische Universität München, Deutschland; 3Österreichische Galerie Belvedere, Wien, Österreich Die Verweildauer in Ausstellungen galt lange als Maß für Aufmerksamkeit, Interesse und kuratorisches Gelingen. Während klassische Methoden hierfür nur begrenzt aussagekräftig sind, ermöglicht Mobile Eye Tracking (MET) detaillierte Einblicke in Blickverläufe und Betrachtungszeiten. Studien, die den Besuch einer gesamten Kunstausstellung unter natürlichen Bedingungen erfassen, fehlen bislang. Dieser Beitrag schließt diese Lücke mit einer MET-Feldstudie, die im Oktober 2022 mit 50 regulären Besucher:innen (je 25 pro Bedingung) in einer Sonderausstellung des Oberen Belvedere durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen: (i) längere Betrachtungszeiten für Kunstwerke im Verhältnis zu Texten; (ii) eine positive Korrelation von Betrachten und Lesen; (iii) eine signifikante Korrelation von Betrachtungszeit und Größe des Kunstwerkes; (iv) signifikante Unterschiede zwischen den Gattungen. | ||
