Conference Agenda
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Session Overview |
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Mittwoch, 3:3: Mittwoch, 3:3 – Research Software Engineering
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Interdisciplinary Assemblages in Digital Humanities Beyond STEM Borrowing: Ethnography in Research Software Engineering and Data Science Universität Vechta, Deutschland DH seeks to adopt concepts and methods from data science and software engineering (web development and digital data processing) in order to address research questions within the humanities, thereby developing a research practice informed by STEM. With its interpretive and iterative methods, ethnography enhances understanding of socio-technical contexts, and has supported user-centered software design, and sustainable, reusable software. In data science, research that integrates rhetorical and critical approaches based on ethnographic theory and methodology help uncover how data shapes knowledge and power. Yet, critical ethnographic perspectives are still largely lacking in DH. As a trading zone among humanities disciplines with a focus on digital practices, DH should integrate ethnography, as it is well positioned to serve as a conceptual and methodological bridge between digital humanities and research software engineering and data science, thereby reversing the often-assumed unidirectional flow of knowledge from STEM to the humanities. Automatisierte Workflows in Editionsprojekten Technische Universität Darmstadt, Deutschland Digitale Editionsprojekte beinhalten viele wiederkehrende Arbeitsschritte, die sich gut standardisieren und automatisieren lassen. Am Zentrum für Digitale Editionen der ULB Darmstadt wird dafür ein teilautomatisierter Workflow mit Prefect entwickelt, der Prozesse wie Texterkennung (z. B. mit Transkribus), Validierung, Transformation, Versionierung (GitLab/GitHub) und Veröffentlichung koordiniert. Ziel ist es, Editorinnen und Entwicklerinnen von repetitiven Aufgaben zu entlasten und ihnen mehr Raum für inhaltliche Arbeit und Forschung zu geben. Die Projekte Europäische Religionsfrieden Digital und Das Darmstädter Tagblatt zeigen exemplarisch, wie trotz unterschiedlicher Ziele gemeinsame Abläufe automatisiert werden können. Grundlage dafür sind standardisierte Datenstrukturen, dokumentierte Abläufe und zentrale Komponenten wie ein zukünftiges Control Center zur einfachen Steuerung und Überwachung. Perspektivisch sollen auch Named Entity Recognition und RDF-Ausgaben integriert werden, um Editionsdaten noch besser nutzbar zu machen. Weiterentwicklung von Software nach Projektende: Maßnahmen zur nachhaltigen Softwareentwicklung am Beispiel Edirom Online Universität Paderborn, Deutschland Welche Maßnahmen können sinnvoll ergriffen werden, um Software nach Projektende am Leben zu erhalten? Am Beispiel der Editionssoftware Edirom für historisch-kritische Musikeditionen werden verschiedene Aspekte und Methoden diskutiert, wie der Auf- und Ausbau einer Community, die Strukturierung des Quelltextes, die Qualitätssicherung des Codes und Fragen der Kollaboration und der Übernahme von Verantwortung in einem solchen Kontext funktionieren können. Darüber hinaus werden Vorschläge an Mittelgeber erörtert, wie Micro-Funding sinnvoll für die Erweiterung und Standardisierung von Software genutzt werden könnte, wie es bei den NFDI4Culture FlexFunds durchgeführt wurde. | ||
