Conference Agenda
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Daily Overview |
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Donnerstag 4: Donnerstag 4 – Poster Session 2 Location: Main Ceremonial Hall (Grosser Festsaal) | |
| Presentation 15 | |
Kontext-Engineering in einem Multi-Agenten-System zur Ontologiegenerierung für historische Quellen 1: Friedrich-Schiller Univesität Jena; 2: Akademie der Wissenschaften, Göttingen Das HisQu-Projekt stellt ein Multi-Agenten-System zur Ontologiegenerierung aus historischen Quellen wie dem Repertorium Germanicum vor. Zur Überführung impliziten Fachwissens in explizite Graphen verbindet es Context-Engineering mit einer hybriden Retrieval-Strategie: Die Integration von Vektorsuche für Vergleichsbeispiele und Graph-Retrieval (LightRAG) für Ontologiestrukturen ermöglicht dabei eine präzise Steuerung von LLMs. Das System nutzt drei spezialisierte Agenten, die einen vierstufigen Workflow durchlaufen. Zunächst erstellt ein erster Agent basierend auf der fachlichen Interpretation und den abgerufenen ontologischen Stützen einen konzeptionellen Modellierungsvorschlag. Ein zweiter Agent überführt diesen anschließend in formale OWL/Manchester Syntax, wobei neue Klassen zur Sicherung der Interoperabilität strikt auf CIDOC CRM gemappt werden. Daraufhin integriert ein dritter Agent iterativ menschliches Feedback, indem er Korrekturen der Fachexpert:innen konstruktiv in die Graph-Logik einbettet. Abschließend werden die verifizierten Ontologie-Erweiterungen mittels semantischer Versionierung dauerhaft in die Wissensbasis überführt. Dies sichert die Konsistenz auch bei dynamisch wachsenden Ontologien und bietet einen skalierbaren, methodisch transparenten Ansatz für die Digital Humanities | |
