Conference Agenda
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Daily Overview |
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Freitag 2:5: Freitag 2:5 – Digital Art History II Location: Hörsaal 5 lecture hall Session Chair: Peter Bell, Philipps-Universität Marburg | |
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Visuelle Erklärbarkeit von Vision-Language Models in der Kunstgeschichte Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland Vision-Language-Models (VLMs) wie CLIP verknüpfen sprachliche und visuelle Informationen; sie werden deswegen zunehmend auch in der kunsthistorischen Bildanalyse eingesetzt. Trotz ihres Potenzials bleiben ihre internen Entscheidungsprozesse intransparent – insbesondere in domänenspezifischen Kontexten mit komplexen ikonografischen Inhalten. Dieser Beitrag untersucht, inwiefern Methoden der Explainable Artificial Intelligence (XAI) zur visuellen Erklärbarkeit solcher Modelle beitragen können. Anhand zweier Fallstudien werden sieben Erklärverfahren hinsichtlich ihrer Fähigkeit zur Objekterkennung und -lokalisierung in kunsthistorischem Bildmaterial evaluiert. Während CLIP Surgery, LeGrad und ScoreCAM in quantitativen Tests und einer Online-Studie mit 33 Teilnehmenden die besten Ergebnisse erzielten, zeigen sich bei abstrakten Konzepten wie „Sphinx“ oder „lustful“ jedoch klare Grenzen der Modellinterpretation. Die Ergebnisse belegen die Relevanz qualitativ-empirischer Evaluierungen für die Erschließung domänenspezifischer Erklärbarkeit – und die Notwendigkeit, VLMs durch kunsthistorisches Wissen zu ergänzen. | |
