Transfertagung 2025
„Transfer in der Bildung verstehen und gestalten“
4. & 5. Dezember 2025 | GLS Campus Berlin
Veranstaltungsprogramm
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Die Beitragsformate sind im Programm wie folgt abgekürzt:
Kurzvorträge = KV (rot hinterlegt)
Diskussionsforen = DF (blau hinterlegt)
Werkstattgespräche = WG (gelb hinterlegt)
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Tagesübersicht |
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WG 01: Werkstattgespräche Ort: Aula | |
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Clearinghäuser im Dialog: Wege zu mehr Praxiswirksamkeit im Wissenstransfer 1: Universität Tübingen; 2: Technische Universität München; 3: DIPF Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Ziel des Beitrags Ziel des Werkstattgesprächs ist es, gemeinsam zu diskutieren, wie Clearinghäuser wissenschaftliche Erkenntnisse wirksamer für die Bildungspraxis nutzbar machen können. Zusammen mit den Teilnehmenden möchten wir reflektieren, wen wir tatsächlich erreichen, welche Formate funktionieren und welche Strategien es braucht, um Angebote zugänglicher, übersichtlicher, und praxisnäher zu gestalten. Hintergrund des Beitrags Clearinghäuser haben den Auftrag, wissenschaftliche Evidenz systematisch aufzubereiten und für die Praxis zugänglich und nutzbar zu machen (Edovald & Nevill, 2021; Seidel et al., 2017). Im Rahmen der lernen:digital Transferstelle wird der Ausbau und die Weiterentwicklung von Clearinghäusern als Instrumente der Wissenschaftskommunikation gezielt vorangetrieben. Drei Standorte, das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, die Technische Universität München (TUM) und die Universität Tübingen, entwickeln unter anderem Transferprodukte weiter und erproben neue, auch bidirektionale Konzepte für den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis. Die drei beteiligten Clearinghäuser – KONTEXT Grundschule (DIPF), das Clearinghouse Unterricht (TUM) und duo digital und offen (Tübingen) – bringen hierzu ihre bisherigen Erfahrungen ein. Trotz eines gemeinsamen Grundverständnisses setzen die Standorte unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte und Formate um. Dazu zählen z.B. das aktive Einbinden von Grundschullehrkräften bei der Erstellung von Kurzberichten (KONTEXT), Angebote im Rahmen einer Academy (CHU) oder die Produktion von Videoinhalten (duo). Im Mittelpunkt des Werkstattgesprächs steht die Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse so aufbereitet, kommuniziert und verbreitet werden können, dass sie in der Bildungspraxis tatsächlich Anwendung finden. Darüber hinaus möchten wir diskutieren, wie eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Clearinghäusern des Handlungsfeld Forschung und den Landesinstituten gelingen kann, um Synergien zu nutzen, Zielgruppen gezielter anzusprechen und die Sichtbarkeit der Angebote zu erhöhen. Bezug des Beitrags zum Tagungsthema Das Werkstattgespräch greift zentrale Fragen der Transfertagung 2025 auf. Wir bringen unsere bisherigen Erfahrungen aus den im Handlungsfeld Forschung beteiligten Arbeitsgruppen ein und diskutieren, wie die bestehenden Potenziale systematisch weiterentwickelt werden können, um den Transfer zwischen Wissenschaft und Bildungspraxis bedarfsgerechter und wirksamer zu gestalten. Zudem reflektieren wir kritisch, welche strukturellen und strategischen Entwicklungen notwendig sind, um die Vielzahl an Transferangeboten besser aufeinander abzustimmen. Mit dem Werkstattgespräch möchten wir einen Beitrag zur Diskussion über die zukünftige Ausrichtung von Transferprozessen im Bildungsbereich leisten. | |

