Transfertagung 2025
„Transfer in der Bildung verstehen und gestalten“
4. & 5. Dezember 2025 | GLS Campus Berlin
Veranstaltungsprogramm
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Die Beitragsformate sind im Programm wie folgt abgekürzt:
Kurzvorträge = KV (rot hinterlegt)
Diskussionsforen = DF (blau hinterlegt)
Werkstattgespräche = WG (gelb hinterlegt)
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Tagesübersicht |
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WG 02: Werkstattgespräche Ort: Aula | |
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Videobasierte Fortbildungsmodule für die Lehrkräftebildung und ihre digitale Infrastruktur – Nutzungsperspektiven und Gelingensbedingungen für den Transfer 1: Universität Münster; 2: Freie Universität Berlin; 3: Ludwig-Maximilians-Universität München; 4: Goethe-Universität Frankfurt Ziel des Werkstattgesprächs ist es, mit Kolleg:innen zu phasenübergreifenden Transferperspektiven bzgl. einer digitalen Infrastruktur für die Lehrkräfteaus- und -fortbildung ins Gespräch zu kommen, mit der Unterrichtsvideos (digital gestützten Unterrichtens) als Anschauungs- und Reflexionsmaterial in Fortbildungsmodulen eingesetzt und für die Nachnutzung zur Verfügung gestellt werden. Gegenstand sind das Meta-Videoportal unterrichtsvideos.net und die angeschlossenen Videoportale (FOCUS, ProVision, Toolbox Lehrerbildung, UnterrichtOnline.org und VIGOR) mit ihren Nutzungsszenarien und Gelingensbedingungen (BMBF, 2021; Junker et al., 2022). Die Einbettung von Unterrichtsvideos in Fortbildungsmodule ist für die Teilnehmenden höchst anschaulich, motivierend und erleichtert den (angehenden) Lehrkräften den erfolgreichen Transfer in die eigene Unterrichtspraxis in erheblichem Maße. Allerdings ist die Umsetzung für die Videoportale an komplexe datenschutzrechtliche und technische Herausforderungen gebunden. Dennoch soll den Nutzenden eine nahtlose und nutzungsfreundliche Anwendung geboten werden. Die Portale ComPleTT und SODIX/Fundus der Landesinstitute, auf die auch lernen:digital zurückgreift, stellen diese Bedingungen aktuell nicht bereit. Demgegenüber erfüllen die bereits genannten Videoportale diese Bedingungen, weshalb in ComPleTT und SODIX/Fundus auf diese referenziert wird. Die videobasierten Fortbildungsmodule stehen nach der Projektlaufzeit zur Nachnutzung auf den genannten Videoportalen zur Verfügung. Dabei dient das Meta-Videoportal als standortübergreifende Suchmaschine und datenschutzrechtliche Autorisationsinfrastruktur. Die Fortbildungsmodule und -materialien fokussieren auf die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, eine fächerverbindende Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Sachunterricht, Chemie und Wirtschaft. Sie adressieren u.a. den Einsatz KI-basierter Übersetzungs- und Textüberarbeitungstools, digitaler Simulationen zur Veranschaulichung komplexer Systemdynamiken, Actionbounds zum Einbezug außerschulischer Lernorte sowie den Einsatz digitaler Tools zur Lerndiagnostik und zu kooperativen und selbstregulierten Lernformaten. Das Werkstattgespräch bietet einen Einblick
Neben der Vorstellung der Videoportale und deren Fortbildungsmodule möchten wir mit Kolleg:innen auch in den Austausch kommen über Fragen zu den Qualitätskriterien einer digitalen Infrastruktur zur erfolgreichen Dissemination und Nachnutzbarkeit der dort eingestellten Fortbildungsmodule und -materialien. Dazu gehören allgemeine Qualitätskriterien wie die (1) die langfristige Zugänglichkeit der Ressourcen, (2) ihre einfache Auffindbarkeit durch Verschlagwortung mit einem einschlägigen Metadatenset und entsprechender Suchfilter, (3) ihre freie Verfügbarkeit und (4) eine selbsterklärende Anleitung ihrer Nutzungspotenziale. Hinzu kommen videospezifische Qualitätskriterien, nämlich (5) eine professionelle Produktion und Aufbereitung der Unterrichtsvideos und (6) die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen durch ein nutzungsfreundliches Registrierungs- und Autorisationsverfahren für die Verwendung der Unterrichtsvideos. Ein Diskussionspunkt des Werkstattgesprächs wäre, inwiefern das Meta-Videoportal und die angeschlossenen Videoportale diese Qualitätskriterien auch aus einer Nutzendenperspektive erfüllen. Die videobasierten Fortbildungs- und Materialpakete werden auch mit den Plattformen der Landesinstitute ComPleTT bzw. SODIX/Fundus verlinkt, auf die jedoch nur die Landesinstitute Zugriff haben. Demgegenüber können die oben genannten Videoportale und ihre Materialien nach der Registrierung von allen Akteur:innen aus der dritten Phase, aber auch aus der ersten und zweiten Phase der Lehrkräftebildung genutzt werden. Da viele Module auch als Selbstlernmodule konzipiert sind, können sich interessierte Lehrkräfte auch eigenständig fortbilden. | |

