Transfertagung 2025
„Transfer in der Bildung verstehen und gestalten“
4. & 5. Dezember 2025 | GLS Campus Berlin
Veranstaltungsprogramm
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Die Beitragsformate sind im Programm wie folgt abgekürzt:
Kurzvorträge = KV (rot hinterlegt)
Diskussionsforen = DF (blau hinterlegt)
Werkstattgespräche = WG (gelb hinterlegt)
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Tagesübersicht |
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WG 01: Werkstattgespräche Ort: Aula | |
| Präsentation 6 | |
Was können Bildungsportale für den Transfer leisten? Über Transferwege im Feld und Möglichkeiten, (Transfer-)Wissen digital bereitzustellen DIPF Leibniz Institut für Bildungsforschung und -information Bildungsportale wie der Deutsche Bildungsserver und viele Landesbildungsserver übernehmen gesamtgesellschaftlich eine zentrale Funktion in der Zugänglichkeit von geprüften, kuratierten Informationen in Deutschland. Sie haben sich in den letzten Jahrzehnten ein Renommee erarbeitet, das auf Zuverlässigkeit und Wertneutralität beruht und so einen wichtigen Beitrag zur Informationssicherheit im Bildungsbereich in Deutschland leistet. Das Werkstattgespräch lädt dazu ein, zu diskutieren, zu prüfen und Ideen zu sammeln, inwieweit Transferaktivitäten und Transferakteure verstärkt auf dem Portal Deutscher Bildungsserver sichtbar gemacht werden können. Grundlage hierzu bildet eine aktuelle Sondierungsstudie zur Stärkung eines bidirektionalen Transfers zwischen Forschung und Bildungspraxis, die vom Deutschen Bildungsserver im Zeitraum November 2024 bis Juni 2025 im Auftrag des BMFJFS durchgeführt wurde. Darin wurden u.a. zwei europäische Angebote – das Toolkit der britischen Education Endowment Foundation (EEF) sowie das Angebot der Kennisrotonde der niederländischen Initiative for Educational Research (NRO) - im Hinblick auf ihre Transferangebote, die wissenschaftliche Erkenntnisse und Schulpraxis zusammenzubringen, untersucht. Diese europäischen Best-Practices dienen als Ausgangspunkt für das thematisch fokussierte Werkstattgespräch. Die nationalen Akteure wie Lehrpersonen, Landesinstitute und Qualitätseinrichtungen der Länder, Forschende von Clearinghäusern und Transferprojekten und Techniker*innen von Transferinfrastrukturen wie z.B. den Landesbildungsserver sollen so mit den europäischen Angeboten in einen Austausch gebracht werden. Zielperspektive ist dabei, die jeweiligen Erfahrungen und Ideen für einen gelingenden bidirektionalen Transfer für das Angebot des Deutschen Bildungsservers fruchtbar zu machen und dort einen Bereich Transfer aufzubauen. Ziel des Werkstattgesprächs ist es, die unterschiedlichen Transferwege zwischen Bildungspraxis, Administration und Bildungsforschung aufzuzeigen und mit den Teilnehmenden zu ihren Informationsbedarf und zu Formatideen, die einen bidirektionalen Transfer unterstützen, ins Gespräch zu kommen. An den aus der Studie entwickelten vier Szenarien Monitoring von Praxisbedarfen, Austausch, Informationsbündelung und Clearing, die der Stärkung des Transfers im Portal deutscher Bildungsserver dienen, soll mit den Teilnehmenden vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen ausgelotet werden, wie der Transfer im Bildungsbereich durch Bildungsportale gestärkt werden kann. So sollen den Teilnehmenden zum einen die unterschiedlichen Handlungslogiken und Transferwege bewusster gemacht werden, zum anderen bietet die Werkstatt Raum, um die eigenen Informationsbedarfe und Themen für die Schul- und Unterrichtspraxis zu platzieren, für Formatideen zu voten oder eigene gemeinsam zu erarbeiten. Die Themenwünsche und Formatideen werden in die Pilotierung eines Transferbereichs auf dem Deutschen Bildungsserver einbezogen und ermöglichen es den Teilnehmenden, die Umsetzung auch nach der Tagung zu begleiten und an partizipativ zu gestalten. | |

