Transfertagung 2025
„Transfer in der Bildung verstehen und gestalten“
4. & 5. Dezember 2025 | GLS Campus Berlin
Veranstaltungsprogramm
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Die Beitragsformate sind im Programm wie folgt abgekürzt:
Kurzvorträge = KV (rot hinterlegt)
Diskussionsforen = DF (blau hinterlegt)
Werkstattgespräche = WG (gelb hinterlegt)
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Tagesübersicht |
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KV 01: Plattformen und Portale Ort: Workshopraum 129 Chair der Sitzung: Lisette Hoffmann | |
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Aus der Wissenschaft in die Landesinstitute - Wie fundus den Transfer in die Praxis unterstützt 1: DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation; 2: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; 3: Landesinstitut Rheinland-Pfalz Der Transfer wissenschaftlich fundierter Fortbildungsangebote in die schulische Praxis ist ein zentrales Anliegen – und zugleich eine komplexe Herausforderung. Im Rahmen des Kompetenzverbunds lernen:digital wurden zahlreiche Fortbildungen für Lehrkräfte entwickelt, die nun über einen neu gestalteten Prozess an die Landesinstitute übergeben werden. Dieser Prozess umfasst die strukturierte Einreichung über ein standardisiertes Formular sowie die Bereitstellung auf der gemeinsamen Plattform fundus. Ziel ist es, die Anschlussfähigkeit und Weiterverwendung der Materialien in den Ländern zu erleichtern – und gleichzeitig Transparenz über Inhalte, Rechte und Anpassungsmöglichkeiten zu schaffen. Anhand eines konkreten Fallbeispiels wird in diesem Beitrag exemplarisch nachvollzogen, wie eine Fortbildung (am Beispiel eines Selbstlernkurses für Multiplikator:innen aus dem Projektkontext DiSo-SGW und DiäS) in die Strukturen der Landesinstitute überführt wird. Dabei werden drei Perspektiven zusammengeführt: die Sicht des Projektverbunds, der die Fortbildung entwickelt und eingereicht hat; die Perspektive der IT, die den technischen Rahmen und die Prozesse für die Plattform fundus gestaltet; sowie die Sicht eines Landesinstituts, welches die Fortbildung übernimmt, anpasst und in seine landesspezifischen Fortbildungsstrukturen integriert. Im Mittelpunkt stehen dabei praxisrelevante Fragen wie:
Der Beitrag zeigt auf, welche Potenziale in der strukturierten Bereitstellung über fundus liegen – etwa in der verbesserten Auffindbarkeit, Vergleichbarkeit und Nachnutzbarkeit von Fortbildungsangeboten. Gleichzeitig werden Herausforderungen sichtbar, etwa im Hinblick auf die Verständlichkeit der Einreichungsinformationen, die Klärung von Anpassungsrechten oder die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Austauschs zwischen den beteiligten Akteur:innen. Durch die multiperspektivische Zusammensetzung des Vortragsteams ermöglicht es, den Transferprozess nicht nur zu beschrieben, sondern aus verschiedenen Blickwinkeln zu reflektieren. Ziel ist es, praxisnahe Impulse für die Weiterentwicklung von Transferprozessen im Bildungsbereich zu geben und zur Diskussion über gelingende Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Bildungspraxis beizutragen. Dieses Beispiel zeigt, wie Transfer wirksam, nachhaltig und kooperativ gestaltet werden kann. | |

