Transfertagung 2025
„Transfer in der Bildung verstehen und gestalten“
4. & 5. Dezember 2025 | GLS Campus Berlin
Veranstaltungsprogramm
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Die Beitragsformate sind im Programm wie folgt abgekürzt:
Kurzvorträge = KV (rot hinterlegt)
Diskussionsforen = DF (blau hinterlegt)
Werkstattgespräche = WG (gelb hinterlegt)
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Tagesübersicht |
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KV 06: Entwicklung von Transferformaten Ort: Workshopraum 119 Chair der Sitzung: Anika Duveneck | |
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Transfer von Forschungsergebnissen im Metavorhaben zum Abbau von Bildungsbarrieren: Vorgehen und Reichweite Freie Universität Berlin Der Beitrag gibt einen Einblick in den Transfer von Forschungsergebnissen im Rahmen eines Metavorhaben und diskutiert die Reichweite für praktische Veränderungen. Hintergrund ist die Förderrichtlinie „Abbau von Bildungsbarrieren: Lernumwelten, Bildungserfolg und soziale Teilhabe“ im Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung. Sie zielt darauf ab, die Bedeutung von Lebenswelten junger Menschen für Bildungserwerbsprozesse besser zu verstehen und auf der Basis praktische Ansätze für den Abbau von Bildungsbarrieren zu entwickeln. Gefördert werden Forschungs-projekte, in denen die Anwendbarkeit der Ergebnisse „von Anfang mitgedacht“ (BMBF 2019) und Konzepte für den Transfer entwickelt werden. Das Meta-Vorhaben wurde eingerichtet, um die Ergebnisse der geförderten Projekte zu bündeln, einzuordnen und für den Transfer in die Praxis aufzubereiten. Ausgewählt wurden 12 Forschungsprojekte, die aus verschiedenen, meist qualitativen Zugängen zur Bedeutung non-formaler Bildung, informeller Aspekte wie Wohlbefinden und Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Bildungssettings arbeiten. Sie wurden in Wissenschafts-Praxis-Kooperationen durchgeführt, wobei die Vertreter*innen der Praxis teilweise direkt in die Verbünde involviert waren. Das Meta-Vorhaben ist ein Verbundprojekt aus drei wissenschaftlichen Einrichtungen, das für die Koordination zwischen den beteiligten Projekten, Forschungssynthesen zur Erfassung des Kenntnisstandes zum Abbau von Bildungsbarrieren und dem Transfer bzw. der Zusammenarbeit mit Praxis zuständig ist. Der Beitrag thematisiert den Transfer der Gesamtergebnisse der Förderrichtlinie in die Praxis. Zunächst wird vorgestellt, wie die Beiträge der geförderten Projekte gebündelt und aufeinander bezogen wurden, um dann Einblick in übergreifende Ergebnisse und praktische Veränderungsbedarfe zu geben, die sich daraus ableiten lassen. Anschließend wird das Vorgehen zur praktischen Nutzbarmachung der Ergebnisse beleuchtet: Auf Grundlage der Forschungsergebnisse wurden zunächst Praxispartner*innen aus Bereichen mit besonderer Bedeutung für den Abbau von Bildungsbarrieren identifiziert (etwa Vertreter*innen aus dem kommunalen Bildungsmanagement oder der non-formalen Bildung), die zudem als Multiplikator*-innen agieren können. Gemeinsam werden Formate entwickelt, um die Ergebnisse nicht nur bekannt zu machen, sondern Anlässe für Austausch über Fragen wie Anforderungen an die Aufbereitung zu schaffen, damit Ergebnisse praktisch aufgegriffen und genutzt werden können, aber auch zur Einschätzung zu den Veränderungsbedarfen zum Abbau von Bildungsbarrieren und Beiträgen, die die Ergebnisse dazu leisten können. Das Vorgehen fußt dabei auf Annahmen der Transferforschung, die auf die Bedeutung von Zusammenarbeit und Ko-Konstruktion abheben (Farley-Ripple 2018; Blatter/Schelle 2023; Schuster et al. 2024). Abschließend wird reflektiert, welche Reichweite die Gesamtergebnisse und ihr Transfer mit Blick auf Veränderungsbedarfe haben und welchen Beitrag Meta-Vorhaben zu praktischen Zielen wie dem Abbau von Bildungsbarrieren leisten können. | |

