Transfertagung 2025
„Transfer in der Bildung verstehen und gestalten“
4. & 5. Dezember 2025 | GLS Campus Berlin
Veranstaltungsprogramm
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Die Beitragsformate sind im Programm wie folgt abgekürzt:
Kurzvorträge = KV (rot hinterlegt)
Diskussionsforen = DF (blau hinterlegt)
Werkstattgespräche = WG (gelb hinterlegt)
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Tagesübersicht |
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KV 03: Transfer und Implementation Ort: Workshopraum 119 Chair der Sitzung: Nora Fröhlich | |
| Präsentation 1 | |
Implementierung einer Lernverlaufsdiagnostik, Erfahrungen hfp Informationssysteme GmbH Eine evidenzbasierte Lernverlaufsdiagnosik ist für formatives Assements unabdingbar. Vor dem Hintergrund zunehmend heterogener Klassenstrukturen sind leistungsfähige und vor allem wenig belastende Verfahren nur volldigital möglich. Im Rahmen des Vortrags wird ein etabliertes gut evaluiertes Verfahren vorgestellt, dessen wissenschaftliche Entwicklung 2007[1], als pro Bono Projekt begonnen hat und an dessen Entwicklung namhafte Institute teilgenommen haben. Die Zielsetzung war, eine sinnvolle aufwandsarme, reliable und differenzierte und vor allem volldigitale Früherkennung von Förderbedarfen bei Kindern zum Lesen und Rechnen für Lehrkräfte bereitzustellen. Im Rahmen verschiedener Forschungsarbeiten und in mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass der Einsatz von quop mit zunächst acht dann später zehn parallelen Tests zu nachweislich höheren Lernzuwächsen führen. Mittlerweile ist die evidenzbasierte Lernverlaufsdiagnostik quop ausgereift. Drei Bundesländer stellen ihren Schulen das System zur kostenlosen und freiwilligen Nutzung zur Verfügung. Deutschlandweit wird das Verfahren in 13 Bundesländern von über 270.000 Kindern jährlich genutzt. (kurzer Abriss zur Forschung). Das Verfahren läuft technisch unauffällig auf älteren Infrastrukturen. Begleitende Evaluationen aus zwei Bundesländern werden vorgestellt, aus denen hervorgeht, dass die Kinder gerne mit der Lernverlaufsdiagnosik quop arbeiten und die Lernverlaufsdiagnostik quop gut in den Unterreicht integrierbar ist. Es werden Einsatzszenarien dargestellt, die zeigen, dass Lehrkräfte keinen großen Aufwand haben und es in Elterngesprächen als objektiver Maßstab bei der Beurteilung der Leistungen akzeptiert wird. Abschließend werden verschiedene Konstellationen unterstützender, aber auch inhibierender Bedingungsfaktoren für Transfererfolge beleuchtet und Empfehlungen zur Implementierung gegeben. Diese beziehen sich auf die Ebene der konkreten Schule und Klasse als auch auf übergeordnete Landesebene. [1] Elmar Souvignier, Uni Münster, Nathalie Förster, Uni Wuppertal, Telse Nagler, DIPF, Daniel Sommerhoff, IPN-Kiel, u. a. | |

