Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe
„Kommunikation und Politik“
Demokratische Resilienz als Aufgabe für die politische Kommunikation in einer instabilen Welt
4. - 6. Februar 2026 | Hamburg
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Tagesübersicht |
| Sitzung | |
|
Session 2: Perspektive der Bürger*innen Ort: Seminarraum (ESA W 121) Chair der Sitzung: Philipp Müller | |
| Präsentation 4 | |
Abgehängt und unterrepräsentiert? Zum Zusammenhang von medienvermittelten Ungleichheitserfahrungen und gesellschaftlichem Zusammenhalt 1: Johannes Gutenberg-Universität Mainz; 2: GESIS Leibniz-Institut für Sozialforschung, Köln; 3: 3 Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Der vorliegende Beitrag untersucht, inwiefern Erfahrungen sozialer Ungleichheit - insbesondere solche, die medienvermittelt sind - mit der Wahrnehmung gesellschaftlichen Zusammenhalts verknüpft sind. In linearen Regressionsmodellen auf Grundlage bevölkerungsrepräsentativer Befragungen in drei Jahren (2022, 2023, 2024) zeichnet sich ab, dass sowohl relative Deprivation als auch wahrgenommene mediale Misrepräsentation, also die medienvermittelte Wahrnehmung von Ungleichheit, konsistent negative mit der Einschätzung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zusammenhängen. Die mediale Misrepräsentation erweist sich dabei konsistent als stärkster Prädiktor. Damit erweitert sich der Blick auf medienvermittelte Einflüsse auf gesellschaftlichen Zusammenhalt, die im individuellen Zusammenspiel mit medialen Botschaften ansetzen und über kollektive Prozesse wie Agenda Setting oder Gruppenrepräsentation hinausgehen. | |