PartWiss 26
Konferenz zur Vernetzung und Stärkung
von Partizipation in der Wissenschaft
18. bis 20. November 2026 in Berlin
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Workshop 7
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Unsichtbar, aber entscheidend: Die Evaluation von Koordinationsstrukturen der partizipativen Forschung 1: Klinik für Forensische Psychiatrie, Universitätsmedizin Rostock; 2: Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsmedizin Rostock; 3: Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsmedizin Rostock; 4: Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG), Standort Berlin-Potsdam; 5: Humboldt Universität zu Berlin; 6: Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Koordinationsstrukturen spielen eine Schlüsselrolle in der partizipativen Forschung. Sie schaffen Rahmenbedingungen für diese. Sie überführen operative Praxis in strategische Ziele, sichern Qualität, Messbarkeit und Nachhaltigkeit von Partizipation und unterstützen den Austausch und ermöglichen strategische Steuerung, z. B. unterschiedlicher partizipativer Formate, Projekte und Zugänge. Obwohl in vielen Fällen Koordinationsstrukturen hinter partizipativer Forschung stehen (z. B. Förderinstitutionen, koordinative Zentren, Forschungseinrichtungen) fehlt es bislang an etablierten Ansätzen, um diese Ebene systematisch zu erfassen und zu evaluieren. Der Workshop adressiert diese Lücke und zielt auf die Entwicklung eines gemeinsamen Evaluationsrahmens für Koordinationsstrukturen. Ausgangspunkt ist der aktuelle (inter-)nationale Forschungsstand sowie vorhandenes Erfahrungswissen, welches bisher jedoch weder ausbuchstabiert noch systematisch zugänglich ist. Der Workshop ist offen für Erfahrungen und Ideen zur Evaluation von Koordinationsstrukturen aus unterschiedlichen Forschungsbereichen, wobei jedoch der Schwerpunkt auf Gesundheitsforschung liegen wird. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Qualität, Wirkung und Funktionsweise solcher Strukturen angemessen erfassen lassen: Welche Kriterien beschreiben gelingende Koordination? Wie können Zusammenarbeit, Kommunikation und Einfluss sichtbar gemacht werden? Und wie lässt sich strukturelle Nachhaltigkeit – insbesondere Finanzierung und Verstetigung – in mess- bzw. bewertbare Kriterien überführen? Welche Anforderungen entstehen durch die Berücksichtigung von Koordinationsstrukturen für die Gestaltung nachhaltiger partizipativer Forschung? Methodisch ist der Workshop als interaktiver Co-Design-Prozess angelegt. Nach einem kurzen Input entwickeln die Teilnehmenden zentrale Evaluationsfragen und diskutieren in thematisch sortierten Kleingruppen Vorgehensweisen, Kriterien und Erfahrungen zur Evaluation, die anschließend im Plenum gebündelt und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit, Messbarkeit und Operationalisierbarkeit gemeinsam reflektiert werden. Ziel ist die Skizzierung eines gemeinsamen, anwendbaren Rahmens zur Evaluation übergeordneter Koordinationsstrukturen in der partizipativen Forschung. Der Workshop soll dabei Ausgangspunkt für einen weiterführenden Delphi-Prozess sein (u. a. mit Publikation der Ergebnisse), an dem die Teilnehmenden bei Interesse mitwirken können. | ||