PartWiss 26
Konferenz zur Vernetzung und Stärkung
von Partizipation in der Wissenschaft
18. bis 20. November 2026 in Berlin
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Experimente 1
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Kreise, Pfeile, Dimensionen – Mapping-Praktiken im Experiment 1: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Deutschland; 2: TD-Lab – Labor für transdisziplinäre Forschung, Berlin University Alliance Mapping-Praktiken sind als Werkzeuge der Visualisierung und Exploration in unterschiedlichen Forschungszusammenhängen weit verbreitet. Insbesondere in partizipativen und transdisziplinären Kontexten werden sie in der Zusammenarbeit mit Praxisakteur*innen sowie unter Forschenden als epistemische Objekte eingesetzt: Sie lokalisieren und ordnen Wissen, vermitteln zwischen Gruppen und dienen der Analyse von Netzwerken und Beziehungen. Doch was verbirgt sich hinter bunten Karten, Pfeilen und Wollfäden? Was machen Mappings sichtbar und was bleibt verborgen? Welche Probleme werden bearbeitet, und zu welchen Lösungen tragen sie bei? In einem experimentellen Format laden wir dazu ein, diese Fragen gemeinsam zu erkunden. Aufbauend auf empirischen Einblicken in den Einsatz von Mappings in verschiedenen fachlichen Kontexten (basierend auf Methodenbeschreibungen internationaler und nationaler Konferenzen) entwickeln die Teilnehmenden eigene Mapping-Skizzen entlang der zentraler Fragen der Konferenz: Wo und mit wem forschen wir? Unter welchen individuellen und institutionellen Bedingungen? Dadurch entstehen neue Bezüge zu lokalen Kontexten, globalen Herausforderungen und unterschiedlichen Akteur:innen. Die entstandenen Skizzen bilden die Grundlage für eine gemeinsame Reflexion darüber, welches Wissen durch Mapping generiert wird und wie die Methode Problemstellungen und Erkenntnisprozesse mitgestaltet. In einem dritten Schritt wechseln wir auf die Meta-Ebene und befragen Mapping als Methode: Welche Annahmen, Perspektiven und Ausschlüsse schreiben sich in die Visualisierungen ein? Welches Potenzial entfaltet Mapping für transdisziplinäre und partizipative Forschung? Das Format versteht Mapping als kollektive Versuchsanordnung, in der Wissen nicht nur dargestellt, sondern im Prozess erzeugt wird. Ziel ist es, Perspektiven für offenere, reflexivere und kontextsensible Forschungspraxen zu entwickeln und die methodischen Möglichkeiten und Grenzen von Mapping kritisch zu diskutieren. In Absprache mit den Teilnehmenden sollen Prozess und Ergebnisse in eine geplante Publikation einfließen. | ||