PartWiss 26
Konferenz zur Vernetzung und Stärkung
von Partizipation in der Wissenschaft
18. bis 20. November 2026 in Berlin
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Tagesübersicht |
| Sitzung | ||
Experimente 1
| ||
| Präsentationen | ||
Verkörperte Reflexion empirischer Ergebnisse in experimentellen Transferräumen der AlterPerimentale 1: Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin, Deutschland; 2: Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Deutschland; 3: Hochschule Zittau/Görlitz Ziel des interdisziplinären Transferprojekts AlterPerimentale (Alter-Peripherie-Experiment) ist es, die Lebensqualität älterer Menschen in ländlich-peripherisierten Räumen der deutsch-polnischen Grenzregion zu verbessern. Dazu wurden in den Landkreisen Oder-Spree, Spree-Neiße (inkl. Cottbus) und Görlitz „Praxisforschungsstellen“ (PFS) eingerichtet. Eine zentrale Aufgabe der PFSen ist es, experimentelle Transferräume zu konzipieren. Dabei soll sowohl Netzwerkarbeit stattfinden als auch ko-kreativ und partizipativ mit älteren Menschen, deren Angehörigen und Praktiker:innen an den konkreten Herausforderungen des demographischen und strukturellen Wandels gearbeitet werden. Diese lokale Arbeit wird wissenschaftlich im Rahmen eines Teilprojekts an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin begleitet. Empirische Daten werden mittels informeller Gespräche, Interviews, Fokusgruppen und teilnehmender Beobachtung erhoben, um das Transferhandeln der PFSn zu beforschen. Aufbauend auf den Erhebungen werden Ergebnisse im Rahmen der Konferenz in einem partizipativen Format zur verkörperten Reflexion (Embodiement) aufgegriffen. Auswertungsergebnisse werden dabei an die Beforschten aus den PFSn zurückgespielt, räumlich-szenisch umgesetzt und gemeinsam mit den Konferenzteilnehmenden reflektiert. So werden projektexterne Praktiker:innen und Forschende Teil der Reflexion und können ihre Erfahrungen und Erkenntnisse einbringen: nicht nur verbal, sondern auch körperlich, um auch subjektive Erfahrungen, die in lokalen Transferprozessen eine Rolle spielen können, sichtbar zu machen. Die Ergebnisse des Experiments werden dokumentiert und fließen in die wissenschaftliche Begleitung der Praxisforschungsstellen ein. Ziel des Experiments ist die gemeinsame Reflexion empirischer Ergebnisse in einem partizipativen, performativ-verkörpernden Format gemeinsam mit Beforschten, sowie Konferenzteilnehmer:innen aus Praxis und Forschung, um Erkenntnisse über die Gestaltung experimenteller Transferräume sowie deren Einfluss auf Selbstwirksamkeit und Handlungsmöglichkeiten der Beteiligten zu vertiefen. | ||