PartWiss 26
Konferenz zur Vernetzung und Stärkung
von Partizipation in der Wissenschaft
18. bis 20. November 2026 in Berlin
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Vorträge: Stadt-Land-Verbindungen – Gemeingüter, Stoffkreisläufe & gemeinsame Zukunftsvisionen Ort: Bischkek B (EG) Wie können Forschungsräume die Verbindung zwischen Stadt und Land stärken – in Bezug auf Stoffkreisläufe, Gemeingüter oder gemeinsame Zukunftsvisionen? | |
| Präsentation 3 | |
Governance der Kulturlandschaft im Stadtumland: Zwischen EU-Zielen und lokaler Praxis 1: UFZ - iDiv, Deutschland; 2: CoKnow Das Projekt LAFERIA untersucht die Transformation urban geprägter Agrarräume sowie des städtischen Hinterlands durch die Wiederherstellung von Landschaftselementen in intensiv genutzten landwirtschaftlichen Gebieten. Im Fokus stehen Hecken, Blühstreifen, Kleingewässer und Bauminseln als sozio-ökologische Strukturen an der Schnittstelle von Landwirtschaft, Wasserhaushalt, Wohn- und Erholungsraum sowie Naturschutz. Diese Landschaftselemente tragen zur Bewältigung zentraler Herausforderungen wie Biodiversitätsverlust, Klimawandel und konkurrierender Flächennutzungen in städtisch beeinflussten Agrarräumen bei. Vor dem Hintergrund aktueller politischer und regulatorischer Rahmenbedingungen – insbesondere der EU-GAP-Reform sowie der laufenden Planungsphase zur nationalen Umsetzung der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur – wird Landschaftstransformation als mehrskaliger Governance-Prozess in Stadtregionen verstanden. Dabei wird deutlich, dass nicht nur landwirtschaftliche Betriebe im städtischen Umland, sondern auch Städte, Kommunen und Großgrundbesitzer über Pacht- und Flächensteuerung maßgeblich auf Landnutzung und ökologische Aufwertung einwirken. Das Projekt verfolgt einen transdisziplinären Ansatz, der Akteure aus Landwirtschaft im Stadtumland, Verwaltung, Politik, Naturschutz, Agrarberatung und Zivilgesellschaft zusammenbringt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unterschiedliche Wissensformen integriert und partizipative Prozesse gestaltet werden können, um Nutzungskonflikte zwischen ökologischen Zielen und gesellschaftlichen Interessen in urban-ruralen Agrarräumen zu verhandeln und gemeinsam zukunftsorientierte Visionen zu entwickeln. LAFERIA untersucht damit, wie Stadtregionen als zusammenhängende Landschaftsräume verstanden werden können und unter welchen Bedingungen lokale Ansätze zur ökologischen Aufwertung landwirtschaftlich geprägter Landschaften skaliert und in nachhaltige Raumentwicklungsstrategien überführt werden können. | |