PartWiss 26
Konferenz zur Vernetzung und Stärkung
von Partizipation in der Wissenschaft
18. bis 20. November 2026 in Berlin
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Training-Format 4 Ort: Vilnius B (OG) | |
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Persönliche und projektspezifische Umgangsstrategien mit Widersprüchen und Konflikten in Beteiligungsverfahren 1: USP Projekte GmbH, Deutschland; 2: Hans Sauer Stiftung, Deutschland; 3: Technische Universität München, Deutschland Partizipative Prozesse, kollektive Experimente und transformative Forschungsansätze, in denen Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft gemeinsam Transformationsprozesse gestalten, sehen sich regelmäßig mit Widersprüchen, Spannungen und Konflikten konfrontiert. Gerade in emotional ausgetragenen Transformationsfeldern wie der Mobilitätswende, welche in hohem Maße in der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen, führt dies häufig zu einer Überforderung und kann darin resultieren, potenzielle gesellschaftliche Spannungsfelder zu meiden. Diese Trainingseinheit soll partizipativ und transformativ Forschenden Haltungen, Methoden und konkrete Gesprächstechniken für den konstruktiven Umgang mit Widersprüchen in Beteiligungsprozessen vermitteln. Dadurch soll die Überzeugung weitergegeben werden, dass Widersprüche nicht primär Konflikte darstellen, sondern eine zentrale Ressource für kreative, zukunftsfähige Wissensproduktion und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse sind. Das Training besteht aus Impulsvortrag und Übung. Die Inhalte beruhen auf den langjährigen Erfahrungen der USP Projekte GmbH, einer in der Stadtentwicklung verorteten Innovations- und Managementgesellschaft mit Kompetenzschwerpunkt im Bereich Transformationsmanagement, und der operativ arbeitenden Hans Sauer Stiftung, deren Hauptaugenmerk der ko-kreativen Gestaltung einer sozial-ökologischen Transformation gilt. Das Training wurde im Rahmen des aus der TU München heraus geleiteten Projekts MCube WiPa (Wirksame Partizipation für Mobilitätsinnovationen) entwickelt. Es richtet sich an alle, die partizipative Innovations- und Forschungsprozesse planen und initiieren, sich im Dialog mit Akteur*innen mit heterogenen und potenziell konfliktären Perspektiven befinden oder partizipative Formate und Veranstaltungen moderieren. | |