PartWiss 26
Konferenz zur Vernetzung und Stärkung
von Partizipation in der Wissenschaft
18. bis 20. November 2026 in Berlin
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Vorträge: Normen und Diskriminierung – Wie Forschungsräume gesellschaftliche Normen reflektieren und mit Diskriminierung umgehen Ort: Tallinn (OG) Wie spiegeln partizipative und/oder transdisziplinäre Forschungsdesigns gesellschaftliche Normen wider, beispielsweise durch Abhängigkeiten und Grenzen? Wie wird mit Diskriminierung umgegangen? | |
| Präsentation 5 | |
Partizipation: theoretisch gut! ... aber in der Praxis und auf Augenhöhe? Charite Berlin, Deutschland Die PartWiss-Konferenz steht jährlich mit vielseitigen Kongressprogrammen an der Spitze bedarfs- und praxisorientierter Wissenschaft. Gleichzeitig ist sie in der (inter-)nationalen Kongresslandschaft verhältnismäßig ‚klein‘. Auf ‚großen Bühnen‘ ist Partizipation weiterhin eher Fernziel als greifbare Zukunft. Methodologisch ist der Partizipationsgedanke in vielen wissenschaftlichen Disziplinen selbstverständlich. Medizin orientiert sich seit 20 Jahren am Shared Decision Making (SDM). Positivbespiele zeigen messbare Verbesserungen der Versorgungsqualität. Wird SDM jedoch ‚abgewürgt‘, müssen sich Patienten oft mittellos damit abfinden. Partizipative Forschung ist weiterhin auf einzelne Disziplinen (Onkologie) beschränkt und andererorts (Kardiologie) nonexistent. Mit gut organisierten Patientenvertretungsverbänden gäbe es dort vielleicht längst eine Zuckersteuer. Mit Erfahrungen als (partizipativ) Forschende und Patientenvertreterin untersucht dieser Vortrag kulturelle, strukturelle und rechtliche Herausforderungen auf dem Weg zu mehr Partizipation mit internationalen Vergleichen. Es ist ein Erfolg, dass der Partizipationsgedanke in Wissenschaft und Vergabeverfahren angekommen ist. Jetzt müssten politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Potentiale von Partizipation in der Breite zu verankern und zu nutzen. | |