PartWiss 26
Konferenz zur Vernetzung und Stärkung
von Partizipation in der Wissenschaft
18. bis 20. November 2026 in Berlin
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Vorträge: Zusammenführung von Expert:innen- und Alltagswissen – von Widersprüchen zur kreativen Ressource Ort: Asgabat A (EG) Wie können Expert:innen- und Alltagswissen in Labor- und Experimentierräumen so zusammengeführt werden, dass ihre Vielfalt und Widersprüche nicht (nur) als Hindernis, sondern als Ressource für eine kreative, zukunftsfähige Wissensproduktion dienen? | |
| Präsentation 2 | |
Im Spannungsverhältnis von Beteiligung: MV tut was. 1: Öko-Institut, Deutschland; 2: Rostocker Institut für Sozialforschung und gesellschaftliche Praxis e.V. Im Programm MV tut was entstehen seit dem Frühjahr 2025 neue Impulse für Teilhabe und Klimaschutz vor Ort. Das Programm macht Engagement und gute Beispiele sichtbar, unterstützt Menschen im ländlichen Raum und fördert Teilhabe. Engagement, Ideen und Tatendrang zeigen sich dabei in vielen Ecken des Landes Mecklenburg-Vorpommern. MV tut was geht dabei auch methodisch durch eine Vielfalt an Beteiligungsformaten innovative Wege: Es gibt einen Wettbewerb zur Sichtbarkeit und Motivation bereits Engagierter, Weiterbildungs- und Vernetzungsangebote für Dorf-Kümmerer, lokale Werkstatt- und Konfliktlösungsformate, Design-Thinking-Angebote für Unternehmen, ein Beteiligungsprojekt für Auszubildende sowie ein Klima.Mobil mit Feldküche. Die Zielgruppen der Beteiligungsformate reichen dabei von Initiativen, die sich bereits engagieren, über interessierte Privatpersonen und Dorfgemeinschaften bis hin zu Jugendlichen in Ausbildungsbetrieben und der interessierten „Person von nebenan“. Im Rahmen der wissenschaftlichen Programmbegleitung werden Prozesse und Wirkungen des ambitionierten Vorhabens mit quantitativ und qualitativ empirischen Methoden evaluiert. Der Fachvortrag bietet Einblicke in zentrale Erkenntnisse aller Beteiligungsformate, möchte daneben aber auch Denkanstöße zu Verstetigung, Skalierung und Wissenstransfer liefern: (Wie) ist es gelungen, die Zivilgesellschaft – auch abseits der bereits Engagierten - in ihrer Vielfalt zu erreichen? Was konnten die Teilnehmenden aus dem Programm persönlich mitnehmen? Welche (Nachhaltigkeits-)Wirkungen zur Akzeptanz von Klimaschutz vor Ort erzeugte das Programm darüber hinaus? Zuletzt greift der Fachvortrag die Frage des „Was nun?“ auf. (Wie) können die Erkenntnisse aus den Einzelformaten in ihrer Vielfalt zusammengeführt werden und als Basis einer Verstetigung und Wissenstransfers dienen? Wo liegen Chancen einer programmbezogenen Partizipation – und wo stoßen wir auf Grenzen während und nach dem Projekt? | |