PartWiss 26
Konferenz zur Vernetzung und Stärkung
von Partizipation in der Wissenschaft
18. bis 20. November 2026 in Berlin
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Workshop 6 Ort: Chisinau B (OG) | |
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Governance für wirkungsorientierte Forschung 1: Museum für Naturkunde Berlin – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung (MfN); 2: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE); 3: Georg-August-Universität Göttingen; 4: Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF); 5: Helmholtz-Zentrum Hereon; 6: Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL); 7: Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit – Helmholtz-Zentrum Potsdam (RIFS) Aktuelle Diskussionen in der Community (Loorbach/Wittmayer 2025, Nölting et al. 2025, Meyer 2025, Renn 2025, Nagy et al. 2026) verweisen auf Spannungen zwischen der Zielsetzung von Projekten und dem institutionellen Management. Dieses Spannungsverhältnis wird oftmals auf kurze Projektlaufzeiten und systemische Probleme zurückgeführt und verkürzt unter den Stichworten wie „Projektfinanzierung“ oder ”Befristungsvorgaben” diskutiert. Werden diese Spannungen aus der Governance-Perspektive betrachtet, rückt ein Mangel an strategischen Verknüpfungen zwischen Projekt- und institutioneller Ebene in den Fokus. In unserem Workshop möchten wir die institutionelle Governance in den Mittelpunkt stellen, ohne dabei die Rolle der Fördermittelgeber außer Acht zu lassen. Eine effektive Zusammenarbeit ist auf mehreren Ebenen notwendig, um diese Spannungen zu adressieren und die Position von TDPF im Wissenschaftssystem zu stärken. Zu Beginn des Workshops stellen wir die Kernelemente unseres Mehrebenen-Verständnisses zum wirkungsorientierten Forschungsmanagement vor, die wir basierend auf dem Expertenwissen in der GTPF-Arbeitsgruppe „Wirkung“ erarbeitet haben (s. unsere Handreichung "Wirkungsorientiertes Forschungsmanagement: Ein Ebenenmodell Erklärung und Reflexionsfragen"). Im Austausch mit der Community möchten wir in diesem Workshop einen Beitrag zum nuancierten Verständnis der Interessenkonflikte und Spannungen unter den unterschiedlichen Governance-Ebenen leisten. Wir freuen uns auf die Teilnahme von Personen mit Erfahrungen in der Projektarbeit, in der institutionellen Steuerung sowie in der Fördermittelvergabe. Die Diskussion wird auf konkreten Fällen basieren; eigene Erfahrungen können anonymisiert eingebracht werden. Durch das Einordnen der Erfahrungen nach der Start- (Was könnte man neu ausprobieren?) Stop- (Was bremst uns aus?) Keep- (Was sollte man beibehalten?) Methode soll während der Diskussion in Kleingruppen ein gemeinsames Assessment erfolgen. Aus den Ergebnissen sollen Vorschläge zur Verbesserung der Governance insbesondere an der Schnittstelle Projekt- und Institutionsebene generiert werden, die anschließend im Plenum hinsichtlich Chancen und Risiken gemeinsam diskutiert werden. Die Teilnehmenden werden dazu eingeladen, die Ergebnisse in Form von Policy-Empfehlungen in der AG Wirkung der GTPF im Themenbereich “Wirkungsorientiertes Management” weiterzuentwickeln. | |