PartWiss 26
Konferenz zur Vernetzung und Stärkung
von Partizipation in der Wissenschaft
18. bis 20. November 2026 in Berlin
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Training-Format 1 Ort: Bischkek A (EG) | |
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Ko-Kreatives Methodentraining: Zielkonflikte in transdisziplinären Forschungsprojekten verstehen & bearbeiten mit Konstellationsanalyse und Embedded Agency Perspective Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent), Deutschland Urbane Nachhaltigkeitstransformationen sind von komplexen Aushandlungsprozessen geprägt, in denen unterschiedliche ökologische, soziale und ökonomische Zielsetzungen miteinander konkurrieren. Zielkonflikte sind dabei nicht nur situativ, sondern oftmals Ausdruck tieferliegender struktureller Dilemmata. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen wird eine explizitere Auseinandersetzung mit Zielkonflikten in der transdisziplinären (td) Forschung zunehmend wichtig. Diese bietet Raum für kritische Reflexion, Aushandlung und Integration unterschiedlicher Perspektiven, und damit die Möglichkeit, transformative Lösungsansätze zu entwickeln, die wissenschaftliche Erkenntnisproduktion mit gesellschaftlichem Impact zu verbinden. Dazu bedarf es jedoch geeigneter Methoden, um Zielkonflikte zunächst systematisch zu identifizieren und analytisch einzuordnen, um anschließend einen produktiven Umgang mit ihnen zu entwickeln. Im Training stellen wir einen Ansatz vor, der die Konstellationsanalyse (Schön et al. 2007) mit einer Embedded Agency Perspective (Augenstein et al. 2022) kombiniert. Wir verbinden konzeptionelle Inputs mit ko-kreativer Anwendung und kollegialem Austausch: Teilnehmende kartieren Zielkonflikte aus eigenen Forschungskontexten und testen die Anwendung des kombinierten Ansatzes. Ziel ist die Weiterentwicklung einer gleichermaßen pragmatischen wie systematischen Forschungspraxis. Der methodische Ansatz wurde im Rahmen des Forschungsprojekts NaQZiel im Kontext eines Reallabors gemeinsam mit Stakeholdern aus Wohnungswirtschaft, Mietervertretung, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft empirisch getestet. Am transzent werden seit mehr als 10 Jahren transdisziplinäre Forschungsprozesse in Reallaboren für städtische und regionale Transformationsprozesse erprobt und weiterentwickelt. | |