PartWiss 26
Konferenz zur Vernetzung und Stärkung
von Partizipation in der Wissenschaft
18. bis 20. November 2026 in Berlin
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Tagesübersicht |
| Sitzung | |
|
Workshop 1 Ort: Asgabat A (EG) | |
| Präsentation 1 | |
Forschungsdatenmanagement in der transdisziplinären Forschung – Bestandsaufnahme und Best Practice 1: ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung, Deutschland; 2: Senckenberg – Leibniz-Institution für Biodiversitäts- und Erdsystemforschung Disziplinenübergreifend wird im Sinne einer transparenten und nachvollziehbaren Wissenschaft ein konsequentes Forschungsdatenmanagement (FDM) zunehmend von Forschungsförderern eingefordert. In vielen Disziplinen sind NFDI-Konsortien entstanden, um disziplineigene Standards zu etablieren und zu institutionalisieren. Die transdisziplinäre Forschung steht vor besonderen Herausforderungen: Einerseits werden hier Forschungsdaten diverser disziplinärer Ursprünge in einem multimethodischen und interdisziplinären Forschungsmodus zusammengeführt. Andererseits gibt es Besonderheiten bei Forschungsdaten aus transdisziplinären und partizipativen Prozessen, z.B. in Bezug auf
Diese Besonderheiten finden bei der Beschreibung von Best Practices für das FDM noch nicht ausreichend Anerkennung. Im Workshop wollen wir anhand eines typischen Projektzyklus, von Akquise bis Archivierung, die unterschiedlichen Aspekte und Herausforderungen eines FDM, das auf die Bedarfe transdisziplinärer Forschung ausgerichtet ist, diskutieren. Wir wollen dem Thema Forschungsdatenmanagement in der TD-Community stärkere Aufmerksamkeit schenken und geteilte Herausforderungen, Chancen und Perspektiven ebenso miteinander teilen, wie individuelle Ideen, Ansätze und Best Practices. Wie können Ergebnisse aus partizipativen und transdisziplinären Prozessen in strukturierter Form erfasst, verarbeitet und nachgehalten werden? Wie ermöglichen wir einen kohärenteren, projektübergreifenden Datentransfer und die Nachnutzung der Forschungsdaten, z.B. in vergleichenden Studien, durch gemeinsame FDM-Standards (bspw. nach FAIR-Prinzipien)? Wie können Strukturen zur Entwicklung gemeinsamer Standards geschaffen werden? Insbesondere mit Blick auf die für ein FDM notwendigen Ressourcen und Infrastrukruren leistet der Workshop einen Beitrag zum Themenschwerpunkt 1 „Wie forschen wir?“. Methodisch findet im Workshop eine Kombination der adaptierten Formate „Conversation Café“ und „15% Solutions“ Anwendung. Damit öffnen wir zunächst den thematischen Rahmen im Sinne eines Brainstormings, bevor wir konkrete erste Schritte und Lösungen zusammentragen. | |