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Die Zukunft wird oft in Expert*innen-Kreisen verhandelt. Allerdings erfordern pluralistische Zukünfte neue Fähigkeiten für eine partizipative Art des Futuring, auch um sie multiperspektivisch bewerten zu können. Zwar zielen viele partizipative und transdisziplinäre Formate darauf ab, nachhaltigere Zukunftsvorstellungen im Diskurs zu positionieren und letztlich zu realisieren. Dabei werden diese aber oft auf stereotype, entweder scheinbar eindeutig positive oder negative Utopien, reduziert und Ambivalenzen sowie widersprüchliche Bewertungen negiert. Daher haben wir im Rahmen eines transdisziplinären und transformativen Forschungsprojekts das Konzept der Xtopie entwickelt, das auf unterschiedliche Transformations-Themen angewandt werden kann. Xtopien erleichtern Menschen den mentalen und emotionalen Zugang zu verschiedenen Zukünften, in dem sie eine inhaltliche und eine methodische Seite verbinden: Der Inhalt besteht aus zum Nachdenken anregenden (utopisch- dystopisch ambivalenten) Ideen, die in einem passenden interaktiven und partizipativen Format transportiert werden. Aus dem Projekt ist eine Toolbox hervorgegangen, die Elemente des systemischen Denkens, der politischen Aushandlung und des kreativen Imaginierens verbindet. Im Ausprobieren von drei Tools lernen die Workshop-Teilnehmer*innen den xtopischen Ansatz praxisnah kennen und diskutieren die Nutzungsmöglichkeiten im Kontext partizipativer und transdisziplinärer Prozesse. Anhand eines Canvasing-Tools führen wir zudem in die Konzeption eigener Xtopien ein. Der Workshop richtet sich an transdisziplinär und transformativ wirkende Wissenschaftler*innen, Moderator*innen und Mediator*innen, Change Agents und Zukunftsgestalter*innen.