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Vielfalt als Norm. Kontextsensible Gestaltung von Projekten, Formaten und Methoden
Zeit:
Mittwoch, 04.12.2024:
15:00 - 16:30
Ort:Atelier 3
Personen: 27
Präsentationen
Vielfalt als Norm. Kontextsensible Gestaltung von Projekten, Formaten und Methoden
Wanda Gaertner1, Wiebke Rössig2, Anke Kaschlik3
1Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik FIT; 2Zentral- und Landesbibliothek Berlin; 3Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften
Als Fellow-Gruppe „Kontextsensibler Einsatz von Formaten und Methoden in unterschiedlichen Handlungsfeldern“ der tdAcademy schlagen wir folgenden Workshop zum Themenschwerpunkt „2. Reflexion von Konzepten und Methoden partizipativer Forschung“ vor:
Vielfalt als Norm. Kontextsensible Gestaltung von Projekten, Formaten und Methoden
Ausgangspunkt für die gemeinsame Arbeit im Workshop ist die Vielfalt in jeder Beziehung: Vielfalt von Partizipations- und Interaktionsmöglichkeiten, von Themen und Forschungsfragen, von Projekten, Kontexten, Methoden und Formaten, Vielfalt in Gesellschaft und Wissenschaft und Vielfalt mit Blick auf zeitliche, räumliche und finanzielle Rahmenbedingungen. Vor diesem Hintergrund interessiert uns, wie Projekte inklusiv-partizipativ gestaltet werden können, damit nachhaltige Erkenntnisse und Weiterentwicklungen in und für Wissenschaft und Gesellschaft möglich sind. Im Workshop sollen folgenden Fragestellungen nachgegangen werden:
Wer sind die Personen(-gruppen), deren Lebenswelten in der Forschung bisher zu wenig oder gar nicht einbezogen und abgebildet wurden?
Wie können die jeweiligen Zielgruppen erreicht und (auf Dauer) im Projekt beteiligt werden?
Was sind die Gewinne für die Beteiligten?
Wie können Projekte und Formate inklusiv-partizipativ entwickelt werden?
Ziel des Workshops ist es, aufbauend auf der Erfahrungsvielfalt der Beteiligten gemeinsam Ansatzpunkte für die Entwicklung inklusiver Formate und Methoden zu erarbeiten und dabei das Verständnis für Möglichkeiten und Grenzen partizipativer Forschung zu schärfen.
Struktur des Workshops
Dauer: 180 Minuten
Kennenlernen/Erfahrungsaustausch hinsichtlich der Partizipation an Forschungsprojekten: Welche Erfahrungen bestehen mit welchen Formaten und Methoden?
Verständigung über unterschiedliche Vorstellungen von Partizipation: Worüber sprechen wir eigentlich, wenn wir von partizipativer Forschung sprechen? Wer soll/kann sich wie und in welchem Umfang am Projekt beteiligen?
Paradoxe Intervention: Wie bauen wir möglichst viele Barrieren um unsere Projekte auf, um die Forschung möglichst exklusiv zu gestalten?
Lösungsfindung: Welche Barrieren lassen sich mit welchen Mitteln abbauen?
Zusammenfassung der Erkenntnisse zu den o.g. Fragen
Beteiligte
Wanda Gaertner, Produkt Designerin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer Institut für Angewandte Informationstechnik FIT, Abteilung Human Centered Engineering and Design
Dr. Anke Kaschlik, Stadtplanerin, Dozentin für Community Development am Institut für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften
Dr. Wiebke Rössig, Leitung Programm Zentral- und Landesbibliothek Berlin und freiberufliche Beratung und Konzeption für Partizipation und Transdisziplinarität in Forschung und Kulturbetrieb.