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Die ideale Förderung: Kreative Ansätze für partizipative Forschung
Zeit:
Mittwoch, 04.12.2024:
15:00 - 16:30
Ort:Atelier 2
Personen: 64
Präsentationen
Die ideale Förderung: Kreative Ansätze für partizipative Forschung
Anneke Siedke, Wiebke Hoffmann, Philipp Spiegel
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., Deutschland
In unserem Workshop wollen wir im Sinne eines intensiven Wissensaustausches mit Mitgliedern aus unterschiedlichsten Forschungscommunities untersuchen, welche aktuellen (partizipativen) Förderansätze es im Wissenschaftssystem gibt, wie diese in ihren Wirkungen analysiert und dargestellt werden können und was wir daraus für ein optimales, wirkungsorientiertes Fördern lernen können. Dabei möchten wir auch zwei unserer eigenen Ansätze vorstellen: das CRoSS-Fellowship und das Transformationslabor Hochschule. Das CRoSS-Fellowship ermöglicht individuellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern durch ein Matching mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und organisierter Zivilgesellschaft die punktuelle Öffnung ihrer Forschung. Im Transformationslabor Hochschule werden Hochschulen gemeinsam mit einer Partnerin beziehungsweise einem Partner aus der Region als aktive Gestalter transformativer Prozesse gestärkt: durch die Erarbeitung eines entsprechenden Selbstverständnisses, einer Strategie und durch die entsprechende Kompetenzvermittlung.
Im Workshop möchten wir wie folgt vorgehen: Nach einem kurzen Kennenlernen der jeweiligen persönlichen Hintergründe und einer Einführung wird in einem ersten Schritt in möglichst heterogenen Kleingruppen zunächst der Raum zum Erfahrungsaustausch geöffnet, um daraus ableitend den Status Quo zu reflektieren. Dabei konzentrieren wir uns vorrangig auf die Frage, welche Zielgruppen derzeit von methodischer (und finanzieller) Unterstützung in der partizipativen Forschung profitieren und welche Akteure darüber hinaus in den verschiedenen Projekten beteiligt sind. Dadurch wollen wir zum einen bestehende Lücken in der Förderung als auch zum anderen Potenziale identifizieren. Aufbauend darauf soll diskutiert werden, wie diese identifizierten Akteure als Changemaker gezielt mit einem Förderprogramm angesprochen werden können.
Im nächsten Schritt möchten wir angelehnt an die Design-Thinking-Methode kreativ werden und zukunftsorientiert arbeiten: Durch Brainstorming sowie erstes Prototyping werden wir in Kleingruppen kreative Ideen entwickeln, einander vorstellen und diskutieren. Ziel ist es, gemeinsam zu überlegen, wie eine „ideale Förderung“ basierend auf den bisherigen Erkenntnissen und unter den Parametern des Empowerments von Beteiligten und der Berücksichtigung von Diversität und Wissensvielfalt aussehen könnte. Hierbei wollen wir auch diskutieren, was diese identifizierten Changemaker als Individuen in einem nächsten Schritt konkret benötigen würden, um eine nachhaltige Wirkung sowohl auf ihre Organisation als auch das System zu planen und zu erzielen. Wir möchten hierdurch innovative Förderideen identifizieren, deren erhoffter Mehrwert und deren Wirkung sich zum einen messen und bestenfalls skalieren lassen.