Veranstaltungsprogramm
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7.5-WS: ANKERPUNKTE: Nachhaltige Implementierung von kreativen Demenzangeboten im ländlichen Raum (Workshop)
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ANKERPUNKTE: Nachhaltige Implementierung von kreativen Demenzangeboten im ländlichen Raum Ludwig Boltzmann Gesellschaft (OIS Center), Österreich Im Zentrum des Workshops steht die Frage, welchen notwendigen Rahmen es für eine nachhaltige Implementierung von inklusiven Projekten im ländlichen Raum braucht. Das Projekt ANKERPUNKTE, initiiert vom Open Innovation in Science (OIS) Center der Ludwig Boltzmann Gesellschaft umgesetzt in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte, dient als konkretes Fallbeispiel. Gemeinsam mit Akteur:innen aus Wissenschaft, Politik, Kunst und Zivilgesellschaft werden in ANKERPUNKTE bedarfsorientierte Angebote für Menschen mit Demenz im ländlichen Raum Österreichs entwickelt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Implementierung eines künstlerisch-kreativen Angebots in der Region Waldviertel Nord, das den realen Bedürfnissen der lokalen Gemeinschaft und strukturellen Gegebenheiten entspricht und dabei innovative Ansätze für den Umgang mit Demenz aufgreift. Dabei soll das im Jahr 2026 pilotierte Angebot als Modell dienen, das in anderen ländlichen Regionen als Vorbild für ein künstlerisch-kreatives Angebot für Menschen mit Demenz dienen kann. Kulturelle und künstlerische Strategien können die soziale Kohäsion, Gesundheit und das Wohlbefinden in Gemeinschaften stärken. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag in der präventiven als auch kurativen Gesundheitsförderung. (Fancourt D, Finn S., 2019, Sonke u. a., 2025) Im Workshop werden daher zentrale Fragen zur nachhaltigen Implementierung erörtert. Welche Voraussetzungen braucht es? Wie bindet man die regionalen zivilgesellschaftlichen und kommunalpolitischen Akteur:innen sinnvoll ein? Welche Rolle spielen die Betroffenen selbst? Welche Ansprüche stellt der ländliche Kontext? Hierfür erfolgt im ersten Teil ein kurzer Input zu den bisherigen Erkenntnissen aus dem Projekt. Anschließend werden im zweiten Teil mögliche Zukunftsvisionen gemeinsam mit Workshopteilnehmer:innen erarbeitet. Mithilfe der Walt-Disney-Methode können die Teilnehmer:innen entweder aus der Perspektive des/der „Träumende:n“, des/der „Realist:in“ oder des/der „Kritiker:in“ auf das Projekt blicken und sich zu möglichen Implementierungsstrategien und potenziellen Weiterentwicklungen aber auch Hindernissen austauschen. Die Ergebnisse dieser Diskussionen werden für die Entwicklung eines Handbuchs berücksichtigt, das anderen Gemeinden in der Region zur Implementierung von Demenzangeboten zur Verfügung stehen wird. | |