Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
| 9:00 bis 12:00 |
Historische Viermastbark - Peking und Hafenmuseum Die PEKING entdecken. Räume, Reisen, Hafenwelten Die PEKING war Teil der berühmten „Flying P-Liner“ der Reederei F. Laeisz und transportierte zu ihrer Zeit u.a. Salpeter von Chile nach Hamburg. Das historische Segelschiff kann besichtigt werden. Die Entdeckungsreise durch „Räume, Reisen, Hafenwelten“wird seit März 2026 durch eine ergänzende Ausstellung und rekonstruierte Innenräume im Brückenhaus erweitert. Die Präsentation verbindet die Geschichte des 1911 gebauten Frachtschiffs mit den zentralen Themen des Deutschen Hafenmuseum: globaler Handel, Innovation und gebaute Umwelt im Hafen. An Bord wird diese Geschichte anschaulich erfahrbar. Neben Exponaten und Medienstationen vermitteln interaktive Elemente die harte Arbeit und komplexen Abläufe des Gütertransports. Als Besonderheit und zusätzliches Angebot insbesondere für die inklusiven Rundgänge „Museum zum Anfassen“ gibt es ein detailgetreues Tastmodell der PEKING. Außerdem gewähren die rekonstruierten Räume wie Kapitänssalon, Mannschaftsunterkünfte und Kombüse Einblicke in das Leben und die Hierarchie an Bord. ZUM ABLAUF DER FÜHRUNGEN
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Hafenrundfahrt durch den Hamburger Containerhafen Hafenrundfahrt –durch den Hamburger Containerhafen Machen Sie eine Hafenrundfahrt durch den größten Hafen Deutschlands. Erleben Sie das pulsierende Treiben auf der Elbe und den Hamburger Container-Terminals aus nächster Nähe und lassen Sie sich auf dieser einstündigen Tour von Werften, Kreuzfahrt-Schiffen und den größten Container-Schiffen der Welt begeistern. Dauer der Fahrt: 60 Minuten |
Museum für Kunst und Gewerbe & der emanz. Bürger und das Maschinenzeitalter Der emanzipierte Bürger und das Maschinenzeitalter Eine ganze Reihe von Erfindungen und technischen Innovationen bedienen die Bedürfnisse eines selbstbewussten Bürgertums, das sich in vielem aber noch an der Kultur der früheren Eliten orientiert. Dennoch befördert die aufstrebende Mittelschicht die Produktion in Serie und führt zur Popularisierung kultureller Bereiche, die vorher nur dem Adel vorbehalten sind. Die damals aufkommenden Weltausstellungen sind Leistungsschauen, die dem Publikum die technischen Neuheiten vor Augen führen. Anhand von Objekten aus dem Möbelbau, wie den Thonet-Stühlen, der Fotografie, etwa der Daguerreotypie und der Grafik lässt sich die Entwicklung nachverfolgen. Dauer: 60 Minuten |
Ankommen - Anmelden Ort: Gebäude Q - Foyer 2.OG Ankommen, anmelden, Jacken und Koffer abgeben, ins Gäste-WLAN einloggen, letzte E-Mails checken und die Mensa erkunden. |
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| 12:00 bis 13:00 |
Anmeldung / Mensabesuch Ort: Gebäude Q - Foyer 2.OG Ankommen, anmelden, Jacken und Koffer abgeben, ins Gäste-WLAN einloggen, letzte E-Mails checken und die Mensa erkunden. |
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| 13:00 bis 13:30 |
Eröffnung und Begrüßung Ort: Gebäude K - 0506 - Hörsaal Grußworte: Präsident der Technischen Universität Hamburg, Prof. Dr.-Ing. Andreas Timm-Giel Studiendekan "Technologie und Innovation in der Bildung", Prof. Dr. Sönke Knutzen gtw-Sprecher, Prof. Dr. Lars Windelband (TUHH)
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| 13:30 bis 14:30 |
Veränderungen in den Schweizer Berufen im Kontext der Digitalisierung: Ordnungsmittel und berufspädagogische Realität - Dr. Andreas Schubiger (i-k-t GmbH, Schweiz) Ort: Gebäude K - 0506 - Hörsaal In der Schweizer Berufsbildung ist Wandel Systemprinzip: Grundbildungen werden alle fünf Jahre überprüft, eidgenössische Prüfungen und Rahmenlehrpläne der höheren Fachschulen laufend weiterentwickelt. Der Beitrag betrachtet die Digitalisierung aus zwei Perspektiven, die der Vortragende als Berufsentwickler in der Grundbildung und in der höheren Berufsbildung verbindet: aus den aktuellen Ordnungsmitteln zweier Berufsfelder, Schreinerei und MEM-Industrie, und aus der berufspädagogischen Arbeit an ihrer Entwicklung. In den Ordnungsmitteln (Bildungspläne, Qualifikationsprofile, Rahmenlehrpläne) zeigt sich ein klares Muster. In der Grundbildung bleibt der berufliche Kern bestimmend, Digitales erscheint als Werkzeug innerhalb bestehender Handlungskompetenzen. In der höheren Berufsbildung wird es zu einer eigenständigen Kompetenz, je nach Berufsfeld mit deutlich unterschiedlichem Anspruch, und der Aufstieg zeigt sich als Rollenwechsel hin zu Planung und Schnittstellenarbeit. Auffällig: KI kommt in keinem der Ordnungsmittel (2022 bis 2026) vor, die Kriterien sind durchgehend technologieneutral formuliert. Darin liegt eine Antwort auf das Tempoproblem. Technologien verändern Tätigkeiten in Monaten, Revisionen dauern drei bis sechs Jahre. Die Ordnungsmittel normieren Kompetenzen und Niveaus und überlassen Werkzeuge und Inhalte den Lernorten. Diese Offenheit ist erkennbar gewollt, wird aber nirgends als Strategie begründet; die Konkretisierung verlagert sich zu Bildungsanbietern und Prüfungskommissionen. Im Gegensatz dazu zeichnet sich in der berufspädagogischen Realität eine rasante Entwicklung ab. Schon die Arbeit als Berufsentwickler hat sich grundlegend verändert: von der KI-Assistenz im Alltag über agentengesteuerte Pipelines zur Entwicklung von Prüfungen und Lernmaterialien bis hin zu lernendenzentrierten Lernbegleitungen auf Basis lokaler LLMs. Diese Entwicklung geschieht ungeordnet und schnell. Zwischen Ordnungsmitteln, die bewusst offen bleiben und langsam revidiert werden, und einer Praxis, die sich im Monatsrhythmus verändert, stellt der Beitrag eine Frage zur Diskussion: Wieviel Offenheit verträgt ein System, das zugleich Vergleichbarkeit und Qualität sichern muss?
Zur PersonDr. Andreas Schubiger ist Berufspädagoge und leitet die i-k-t GmbH (i-k-t.ch). Seit vielen Jahren begleitet er Organisationen der Arbeitswelt, Schulen sowie Bundes- und Kantonsstellen bei der Entwicklung, Revision und Umsetzung von Berufen, von der beruflichen Grundbildung (EFZ/EBA) über Rahmenlehrpläne der höheren Fachschulen bis zu eidgenössischen Berufs- und höheren Fachprüfungen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind handlungskompetenzorientierte Curricula, Lernfeldkonzepte und die didaktische Gestaltung des Transfers zwischen den Lernorten. |
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| 14:30 bis 15:30 |
Ausstellungen, Netzwerk und Kaffeepause Begleitend zum Tagungsprogramm präsentieren sich in diesem Jahr folgende Aussteller auf der gtw-Tagung: - Westermann Berufliche Bildung Die Stände bieten Gelegenheit, sich über aktuelle Publikationen, Förderangebote, Positionen zur Gestaltung von Arbeit und Ausbildung sowie Lösungen für den Einsatz von Robotik im Unterricht zu informieren. In der Kaffeepause haben Sie die Möglichkeit, mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen. Die gtw und das Organisationsteam danken allen Ausstellern herzlich für ihre Unterstützung und ihre Präsenz. Damit tragen sie wesentlich zum Gelingen der 24. gtw-Herbsttagung und zum Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Sozialpartnern bei. |
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| 15:30 bis 17:30 |
1A: Symposium Kernberuflichkeit Ort: Gebäude K - 1520 - Seminarraum Chair: Sören Schütt-Sayed Nachhaltige Kernberuflichkeit: Ein Leitbild für die Berufsbildung der Zukunft – Präsentation und Expertendiskussion 1: TU Hamburg, Deutschland; 2: Leibniz Universität Hannover; 3: Universität Bremen; 4: Bundesinstitut für Berufsbildung; 5: Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung e. V. |
2A: KI in der Beruflichen Bildung Ort: Gebäude O - 0.07 - Seminarraum Chair: Steffen Karstens Forschungsvorhaben KINT - KI und Intuition Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutschland Lernwirksamkeit von Virtual Reality in der gewerblich-technischen Ausbildung: Ergebnisse einer experimentellen Studie am Beispiel des räumlichen Denkens Hochschule Trier, Deutschland Künstliche Intelligenz (KI) an Berufsschulen – Potentiale und Herausforderungen für Lehrpersonen Uni Bremen, Deutschland Joyful Learning – Transformation betrieblicher Ausbildungspraxis in der M+E-Industrie: Gamifizierte hybride Lernumgebungen und prozessbegleitende Emotionserfassung im Kontext von Industrie 4.0 Daimler Truck AG, Deutschland |
3A: Lehkräftebildung Ort: Gebäude O - 0.018 - Seminarraum Chair: Wilko Reichwein Studienerfolg in einer dualen Studienoption im gewerblich-technischen Lehramt – eine längsschnittliche Analyse am Beispiel der Schulassistenz in Qualifizierung Technische Universität Dresden, Deutschland Entwicklung und Umsetzung eines Kooperationsmodells für die Lehramtsausbildung mit hochschulübergreifendem Lehrangebot Technische Universität Dresden, Deutschland Programmplanerische Entwicklung eines Weiterbildungsprogramms für betriebliches Bildungspersonal zur Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung – Eine Fallstudie aus der Textilbranche Technische Universität Chemnitz, Deutschland |
4A: Symposium Bautechnik Ort: Gebäude Q - 1.021 - Seminarraum Chair: Hannes Ranke Symposium zum Thema „Berufswissenschaftliche Forschungen in der Bautechnik“ Technische Universität Hamburg, Deutschland Lehrkräfte im KI-Zeitalter der Baupraxis: Professionalisierung gewerblich-technischer Bildung zwischen Lernprozessgestaltung und Qualitätssicherung Universität Duisburg-Essen, Deutschland |
| 17:30 bis 19:00 |
gtw-Vollversammlung Ort: Gebäude K - 0506 - Hörsaal |
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| 19:00 bis 23:00 |
Tagungsfest Ort: Gebäude A - LuK - Eventfläche |
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