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Be(e) The Change Austria oder Befähigung durch Begegnung: Honigbienen als Katalysator für inklusive MINT-Bildung in der Primarstufe – Didaktisches Konzept einer naturbasierten Unverbindlichen Übung
Patrizia Fiala, Dominik Pelzmann
PH Burgenland, Österreich
Der Beitrag stellt die konzeptionelle Entwicklung und curriculare Ausgestaltung der inklusiven Unverbindlichen Übung (UÜ) „Forscherwerkstatt Bienen“ für die Primarstufe vor. Die UÜ verbindet naturbasiertes Lernen mit inklusiver MINT-Didaktik und nutzt Honigbienen als authentischen Lerngegenstand, um fachliche, soziale und persönliche Lernprozesse in heterogenen Lerngruppen zu fördern. Ausgehend von theoretischen Ansätzen des naturbasierten Lernens, der inklusiven Pädagogik und des Universal Design for Learning (UDL) wurde ein ganzjähriges Lernprogramm für heterogene Lerngruppen entwickelt, das praktische Tätigkeiten an Bienenstöcken, handwerkliche Werkstattarbeit, ökologische Bildung und kreative Elemente kombiniert. Im Beitrag wird dargestellt, wie die Lernumgebungen so gestaltet wurden, dass sie multisensorische Zugänge bieten, Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglichen und kooperative Lernformen unterstützen. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, wie lebende Systeme, hier Honigbienen, didaktisch so eingebettet werden können, dass sowohl fachliche Kompetenzen als auch überfachliche Dimensionen wie Achtsamkeit, Verantwortungsübernahme und soziale Teilhabe adressiert werden. Der Beitrag bietet eine strukturierte Darstellung des Konzepts, erläutert die didaktischen Leitprinzipien der UÜ und diskutiert deren Potenzial für inklusive MINT-Bildung. Die inklusive UÜ „Forscherwerkstatt Bienen“ wird als Beispiel dafür verstanden, wie naturbasierte und handlungsorientierte Lernsettings genutzt werden können, um heterogene Lerngruppen in der Primarstufe nachhaltig zu erreichen und pädagogische Räume für gemeinsames Lernen zu öffnen.