Grazer Grundschulkongress 2026
6. - 8. Juli 2026 | Graz, Österreich
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Einzelbeitrag 74 Ort: PHSt_A02.14 | |
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Soziale Interaktion von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf im Verlauf von Rhythmik-Einheiten in der Primarstufe PPH Augustinum, Österreich Ausgangslage & theoretischer Hintergrund Rhythmik zeichnet sich durch einen ganzheitlichen Einsatz der Mittel Musik, Bewegung, Stimme/Sprache und Material aus und möchte dabei u.a. das soziale Lernen fördern. Dieser Ansatz bietet sich somit auch für das soziale Lernen in inklusiven Klassen an, wo Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) von einem erhöhten Ausgrenzungsrisiko betroffen sind. Forschungsfrage, Ziele Ziel dieser Studie ist es, Momente von Inklusion, Separation und Exklusion in den Interaktionen der Kinder untereinander, insbesondere mit Blick auf die drei Kinder mit SPF, zu untersuchen. Dabei sollen die folgenden Forschungsfragen beantwortet werden: Welche Interaktion findet zwischen Kindern mit und ohne SPF im Setting des Rhythmik-Unterrichts statt? (verbal, nonverbal…) Wozu dienen die Interaktionen? (Unterstützung, Korrektur, Einbindung, Ablehnung…) Von wem werden die Interaktionen initiiert? (Kinder mit oder ohne SPF) Methode, Design, Sample In der Fallstudie werden speziell zwei Kinder mit Autismus Spektrum Störung und eines mit Trisomie 21 in den Blick genommen. In der schulstufenübergreifenden VS-Klasse unterstützen auch zwei Schulassistent*innen. Da Schulassistenz die soziale Integration von Schüler*innen mit SPF reduzieren kann, wird diese in den 50-minütigen Rhythmik-Einheiten um Zurückhaltung gebeten. Die qualitative Datenerhebung erfolgt mittels Videografie (drei Standkameras und ein Diktiergerät) sowie durch Beobachtungsprotokolle von drei Forschungsmitarbeiterinnen während fünf Rhythmik-Einheiten im Zeitraum Oktober 2025 bis Jänner 2026 (durchgeführt durch die Autorin als sonst klassenfremde Person). Transkription von beobachtbaren verbalen und nonverbalen Interaktionen zwischen Kindern mit und ohne SPF. Die Daten werden anschließend inhaltsanalytisch ausgewertet, dabei werden die Interaktionen auf Basis eines sowohl deduktiv als auch induktiv gebildeten Kategoriensystems kodiert und strukturiert. | |
