21. Jahrestagung der
Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf)
18.-20. März 2026 | Universität Paderborn
Veranstaltungsprogramm
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Die momentane Konferenzzeit ist: 24. Aug. 2026 02:44:51 MESZ
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Tagesübersicht |
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Session 2.04: Governance Ort: Raum L2.202 Chair der Sitzung: Prof. Dr. Bernd Kleimann, Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung | |
| Präsentation 1 | |
Steuerungsmodi im Third Space: Eine qualitativ-rekonstruktive Typologie der Projektkoordination in Hochschulentwicklungsprojekten Universität Bamberg, Deutschland Hintergrund und Forschungsfrage Während die Forschung zu Higher-Education-Managern Aufgabenprofile und Kompetenzen herausarbeitet (Hoelscher/Lauer, 2024; Kehm,2013; Krempkow/Höhle,2021; Rathke et al.,2023), bleibt das Steuerungshandeln von Projektkoordinator:innen unterbelichtet. Der Beitrag fragt daher, welches Rollenselbstverständnis Projektkoordinator:innen im Steuerungshandeln zeigen und welche idealtypischen Rollenmuster darin sichtbar werden. Methodik Analytisch leitend waren fünf aus Theorie und Kategoriensystem abgeleitete analytische Unterscheidungsmerkmale: Kommunikationspraktiken, Entscheidungsfindungsprozesse, Umgang mit Hierarchien und organisationalen Vorgaben sowie Rollenselbstverständnis. Die hieraus entwickelten Unterscheidungsdimensionen strukturieren die spätere Typologie, welche iterativ geprüft, präzisiert und mit Ankerbeispielen versehen wurde. Ergebnisse und Diskussion Sie zeigen, wie Koordinationslücken ohne formale Weisungsbefugnis geschlossen, Entscheidungshorizonte erzeugt und divergierende Logiken zwischen Wissenschaft und Verwaltung situativ verbunden werden können. In der Diskussion werden die Modi als praktische Antworten auf lose Kopplung und Third-Space-Konstellationen gedeutet, mit Implikationen für Professionalisierung und Organisationsgestaltung. Sichtbar werden Bedarfe nach institutioneller Verankerung von Koordinationsrollen, klaren Verantwortlichkeiten, angemessenen operativen Entscheidungsspielräumen und definierten Eskalationspfaden. Damit bietet der Beitrag eine empirisch fundierte Linse, das Steuerungshandeln in Hochschulentwicklungsprojekten systematisch zu erfassen und für Praxis und Forschung fruchtbar zu machen. | |