21. Jahrestagung der
Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf)
18.-20. März 2026 | Universität Paderborn
Veranstaltungsprogramm
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Die momentane Konferenzzeit ist: 24. Aug. 2026 02:45:30 MESZ
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Tagesübersicht |
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Posterpitch Ort: Hörsaal L1 | |
| Präsentation 5 | |
Was heißt hier Wissenschaft? Erste empirische Befunde zum Wissenschaftsverständnis von Teilnehmenden der wissenschaftlichen Weiterbildung Älterer 1: Universität der Künste Berlin (UdK); 2: Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM); 3: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Ungeachtet der demografischen Entwicklungstrends, der Bedeutung des Lebenslangen Lernens und der zunehmenden Aktivitäten der Hochschulen im Bereich der Third Mission, ist die „wissenschaftliche Weiterbildung Älterer“ ein Thema, dem bislang randständige Aufmerksamkeit zuteilwird. Einerseits bleiben Studien zum Lebenslangen Lernen vielfach auf berufliche Verwertbarkeit beschränkt; andererseits thematisieren große Bevölkerungsumfragen nur selten den Bereich der (nicht-berufsbezogenen) Bildung im Alter. Gleichzeitig besteht an deutschen Hochschulen jedoch eine große Bandbreite an Angeboten, die sich an Personen im höheren Lebensalter bzw. der nachberuflichen Lebensphase richten (Felix 2018). Sie alle einen drei konstitutive Elemente: Wissenschaftlichkeit und Forschungsbezug, ein offener Zugang für Interessierte unabhängig von formalen Qualifikationen und zumeist intergenerationelles Lernen (Dabo-Cruz & Pauls 2018). Doch welches Wissenschaftsverständnis haben die Teilnehmenden dieser Angebote? Wie blicken sie auf das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft? Und welche Annahmen von in Wissenschaft enthaltener Normativität, Objektivität und Verantwortung treffen Sie? Diesen Fragen widmet sich der Posterbeitrag auf Grundlage einer synchronisierten Teilnehmendenbefragung an 15 deutschen Hochschulen, welche vom Arbeitskreis Forschungsfragen und Statistik der Bundesarbeitsgemeinschaft wissenschaftliche Weiterbildung Älterer (BAG WIWA) in Kooperation mit der Universität Magdeburg im Sommersemester 2023 durchgeführt wurde. Mit einer Fallzahl von 4.976 Personen (Rücklauf 31,2 %) liefert die Online-Befragung erstmals belastbare standortübergreifende Daten zur Gruppe der Teilnehmenden. Im Beitrag werden zwei Fragen näher betrachtet: Zum einen das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft (Itembatterie in Anlehnung an Wissenschaftsbarometer 2021) und zum anderen die offene Frage zum Wissenschaftsverständnis („Wir würden gern etwas darüber erfahren, wie Sie sich Wissenschaft und Forschung ganz konkret vorstellen: Bitte schreiben Sie in wenigen Worten auf, was es heißt, etwas ‚wissenschaftlich zu erforschen‘!“) Insgesamt 2.673 Personen (53,7 %) äußerten sich dazu. Die Antworten werden mittels Inhaltsanalyse nach Früh (2011) kategorisiert. Der Posterbeitrag liefert erste Einblicke zu einem bislang kaum betrachteten Bereich der Hochschulforschung und soll Anstoß zu weiteren Überlegungen und Diskussionen zur gesellschaftlichen Sicht auf Wissenschaft geben. | |