Veranstaltungsprogramm
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Tagesübersicht |
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Digitale Lernumgebungen gestalten (deutsch) Ort: MS1.302 Seminarraum 1, Do. ZooM-Login | |
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ID: 1128
/ D1-S1-T1: 1
Forschungsbeitrag Themen: Track - Partizipation in digitalen Bildungsprozessen Stichworte: Hybride Lernkonzepte, Partizipative Lernprozesse, Weiterbildung, Design Science Research Teilhabe ist kein Zufall, sondern Design: Das Nano-2.0-Konzept für hybrides Lernen 1: Technische Universität Braunschweig, Deutschland; 2: Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Deutschland Einleitung: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie regionale Weiterbildungsanbieter stehen vor der Herausforderung, die digitale Transformation nicht nur technologisch, sondern vor allem partizipativ zu gestalten. Digitale Weiterbildung erscheint dabei nicht nur als Frage der Bereitstellung von Inhalten, sondern als sozial gestalteter Lernprozess, in dem Emotionen, Motivation und Teilhabe eine zentrale Rolle spielen. Als Folgeprojekt von „Projekt 1“ adressiert „Projekt 2“ diese Herausforderungen durch die Weiterentwicklung eines Nano-Konzepts für digitale Weiterbildung. Während „Projekt 1“ vor allem hybride, flexible und modular verknüpfte Nano-Strukturen aus regionalen Bedarfen ableitete, rückt „Projekt 2“ die Befähigung regionaler Weiterbildungsanbieter zur Umsetzung dieser Erkenntnisse in tragfähige digitale Angebote, Prozesse und Strukturen in den Mittelpunkt. Methode: Die Arbeit folgt der Design Science Research (DSR) Methodik nach Hevner. Der Problemraum wird auf Basis mehrerer Status-quo-Erhebungen, Digital-Readiness-Interviews, qualitativer Inhaltsanalysen und Bedürfniserhebungen mit jeweils unterschiedlichem Fokus bei zwei regionalen Weiterbildungsanbietern beschrieben und durch Grundlagentheorien zur Ableitung von Design Principles fundiert. Darauf aufbauend werden Design Principles sowie konkrete Design Features für ein hybrides Lernkonzept mit Nano-Lerneinheiten entwickelt. Theoretisch greift die Arbeit serviceorientierte Überlegungen zu Wertentstehung in Interaktionen sowie emotionsbezogene Ansätze auf, um digitale Weiterbildung als sozial gestaltbaren Lern- und Unterstützungsprozess zu verstehen. Im Artefakt „How-to: Nano 2.0“ werden diese Erkenntnisse gebündelt instanziiert und qualitativ in Kooperation mit den Praxispartnern evaluiert. Ergebnisse: Das Artefakt versteht Nanos nicht als isolierte Mikroeinheiten, sondern als verknüpfte Bausteine eines Lernpfads und übersetzt die Projektergebnisse in eine operative Gestaltungslogik mit Orientierung, Interaktion, Transfer- und Feedbackanschluss sowie Verantwortung und Aktualisierung. Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Partizipation über den bloßen Zugang zu Inhalten hinausgeht und Lernumgebungen erfordert, die Orientierung schaffen, Komplexität reduzieren, Rückmeldung erleichtern und auch in asynchronen Phasen Unterstützung sichern. Diskussion: Der Beitrag zeigt damit, dass partizipative digitale Bildungsprozesse nicht allein über digitale Verfügbarkeit, sondern über bewusste didaktische und organisationale Gestaltung ermöglicht werden. Er liefert praxisnahe Lösungsoptionen für digitale Bildungsangebote, die Teilhabe nicht nur voraussetzen, sondern aktiv fördern. | |
