Veranstaltungsprogramm
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Tagesübersicht |
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Ko-Kreation in digitalen Bildungs- und Wissensräumen (deutsch) Ort: MS1.303 Seminarraum 2, Fr. ZooM-Login | |
| Präsentation 3 | |
ID: 1105
/ D2-S2-T1: 3
Projektbeitrag (Work In Progress) Themen: Track - Partizipation als Ko-Kreation, Track - Partizipation in digitalen Bildungsprozessen Stichworte: Partizipation, Ko-Kreation Das (digitale) Weitergabe-Prinzip als Praxis der Teilhabe und Ko-Kreation an vernetzten Schulen 1: TU Dresden, Deutschland; 2: Berufliches Schulzentrum für Technik "Gustav Anton Zeuner" Dresden, Deutschland <p>Digitalisierte Bildungsprozesse beschränken sich nicht auf einzelne Institutionen. In der beruflichen Bildung finden sie in einem Netzwerk statt, dass aus nahen (Lernwerkstätten, Schulbibliothek) und fernen (Betrieb, Museen) Lernorten ebenso besteht, wie aus präsentem Unterricht (in der Schule), konkreter Werkstattarbeit (im Unternehmen) sowie digitalen Ressourcen und Umgebungen. Diesen Ansatz griff das vom Sächsischen Ministerium für Kultus geförderte und mit dem Comenius-EduMedia Award 2024 ausgezeichnete Unterrichtsprojekt „Berufliche Bildung 4.0“ auf und erprobte Potentiale der Teilhabe und Ko-Kreation für das digitalen Lernen an beruflichen Schulen.</p> <p>Das Projekt „Berufliche Bildung 4.0“ setzte sich zum Ziel, eine digitale Infrastruktur zu entwickeln, die sich an den verteilten und arbeitsteiligen Prozessen der Industrie 4.0 orientiert und sie für eine vernetzte berufsschulische Ausbildung nutzbar macht. Die konzeptionelle Grundlage für die Umsetzung des Vorhabens bildete ein verteilter Workflow der am beteiligten Beruflichen Schulzentrum für Technik "Gustav Anton Zeuner" Dresden entstand.</p> <p>Dieser ko-kreative und teilhabeorientierte Prozessentwurf zur verteilten Fertigung (siehe Abb.) garantiert, dass jede beteiligte Schule alle Bestandteile des Prozessablauf selbst bearbeiten kann und gleichzeitig mit jeder der anderen Schule in einer kooperativen Beziehung steht. Der Workflow bildet einen vollständigen CNC-Fertigungsprozess einschließlich Automatisierung und Vermessung sowie dem Arbeiten an konkreten Maschinen innerhalb schulspezifischer Modellunterrichts(-einheiten) ab. Dabei entstanden Bauteile, die in ihren Bestandteilen von Auszubildenden verteilt an ihren jeweiligen Schulstandorten geplant, gefertigt und vermessen wurden.</p> <p>Der Beitrag setzt sich grundsätzlich mit dem Beitrag von geeigneten Unterrichtskonzepten für den Erfolg digitalen Lernens nicht nur an beruflichen Schulen auseinander und im Besonderen mit der Rolle des sogenannten Weitergabe-Prinzips als Methode der Teilhabe und Ko-Kreation in verteilten und vernetzten Szenarien. Ergänzend dazu wird die (veränderte) Rolle digitaler Infrastrukturen thematisiert, die sich - wie im Projekt „Berufliche Bildung 4.0“ - an den vernetzten und verteilten Arbeitsprozessen orientiert, eine kooperative und hybride Nutzung unterschiedlicher Lernumgebungen unterstützt und sie einrichtungsübergreifend für Lernprozesse nutzbar macht. Dazu gehören auch Entwicklungen im Rahmen des Projekts, die die Lernplattform als digitale Schnittstelle für den Präsenzunterricht didaktisch nutzbar machen. Auch hier standen Möglichkeiten der Selbststeuerung und Ko-Kreation sowie eine niedrigschwellige Weitergabe bzw. Teilhabe im Vordergrund.</p> <p>Abschließend wird die nachhaltige Verankerung der vorgestellten Konzepte und Infrastrukturen an den beteiligten Schulen nach Ende des Projekts vor zwei Jahren kritisch reflektiert und diskutiert.</p> | |
