7. Internationales Bodensee-Symposium
Frühe Kindheit 2026
12. und 13. Juni 2026
Pädagogische Hochschule Thurgau | Kreuzlingen
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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2.1 FP: Zusammenarbeit mit Eltern mehrsprachiger Kinder in Kindertagesstätten
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Zusammenarbeit mit Eltern mehrsprachiger Kinder in Kindertagesstätten 1Pädagogische Hochschule Heidelberg, Deutschland; 2Zentrum für Entwicklung und Lernen Heidelberg; 3Hochschule Nordhausen Ein hoher Anteil an Kindern wächst mehrsprachig auf. Im aktuellen Bundesbildungsbericht betrifft dies deutschlandweit 24 % aller Kinder. Im Rahmen von Bildungsplänen wird vor diesem Hintergrund gefordert, innerhalb von Kindertagesstätten nicht nur den ausschließlichen Fokus auf das Erlernen der deutschen Sprache zu richten, sondern alle Sprachen der Kinder einzubeziehen, wertzuschätzen und zu deren weitere Entwicklung zu unterstützen. Um dieses Ziel zu erreichen und auch insgesamt die mehrsprachige Entwicklung gut in den Blick zu nehmen, ist einen intensive Zusammenarbeit mit den Eltern unerlässlich. Im Vortrag werden Daten von zwei Projekten vorgestellt („Gemeinsam zur Sprache – gelingend mehrsprachig aufwachsen“ und „Mehrsprachigkeit in Kindertagesstätten“), innerhalb derer jeweils unterschiedliche Strategien zur Zusammenarbeit und Einbeziehung der Eltern in die pädagogische Arbeit implementiert und evaluiert wurden. Es handelte sich dabei z. B. um das Führen von Elterngesprächen mit dem Ziel, mehr über die sprachlich-familiären Hintergründe der Familien zu erfahren, die Durchführung von Elternworkshops, um Eltern hinsichtlich des Umgangs mit mehreren Sprachen im Alltag der Kinder zu beraten sowie Möglichkeiten, Eltern und deren Sprachen in die pädagogische Arbeit z. B. über Vorleseangebote einzubeziehen. Deutlich wurde, dass die Zusammenarbeit mit Eltern oft sehr ausbaufähig ist. Gleichzeitig bestehen gerade hier große Hürden bei der Umsetzung. Selbst mit intensiver Begleitung und Supervision bei der Einführung der genannten Elemente der Zusammenarbeit mit Eltern sind Veränderungen auf Einrichtungsebene nur sehr mühsam erreichbar. Ein reines Thematisieren innerhalb von Fortbildungen erscheint nicht ausreichend, aber auch ein intensiver Coaching ist kein Garant für eine dauerhafte Implementation. Gründe hierfür werden abschließend diskutiert.
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