7. Internationales Bodensee-Symposium
Frühe Kindheit 2026
12. und 13. Juni 2026
Pädagogische Hochschule Thurgau | Kreuzlingen
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Tagesübersicht |
| Sitzung | ||
2.4 PW: Neue Wege in der Familienberatung: Praxiserfahrungen mit EPB® und EBT4-10® bei Autismus
| ||
| Präsentationen | ||
Neue Wege in der Familienberatung: Praxiserfahrungen mit EPB® und EBT4-10® bei Autismus 1Institut Kindheit und Entwicklung, Deutschland; 2Arbeitsstelle Frühförderung Bayern, Deutschland Der Workshop thematisiert die Beratung von Familien mit Kindern im Autismus-Spektrum auf Basis von EPB® und EBT4-10®. Dabei steht die Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung im Mittelpunkt, indem die Beratung die Perspektive des Kindes gezielt einnimmt und Eltern für die Bedürfnisse, Stärken und Herausforderungen ihrer Kinder sensibilisiert werden. Zentral sind praxisnahe Methoden wie videogestütztes Feedback: Eltern lernen, ihre Kinder differenziert zu beobachten, deren Verhalten besser zu verstehen und eigene Erziehungsziele im Abgleich mit den kindlichen Entwicklungserfordernissen weiterzuentwickeln. Ein besonderes Augenmerk liegt im Workshop auf der Förderung der Mentalisierungsfähigkeit der Eltern – also der Fähigkeit, das Erleben und die Sichtweise des Kindes nachvollziehen zu können. Der Workshop vermittelt, wie durch bindungsorientierte Beratung nach EPB® (für die frühe Kindheit) und EBT4-10® (für die mittlere Kindheit) komplexere Familiensituationen, wie sie im Kontext von Autismus-Spektrum-Störungen häufig auftreten, gezielt unterstützt werden können. Dabei werden Besonderheiten in der Beratung von Familien mit Kindern im Autismus-Spektrum erörtert – etwa im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen oder der Förderung von Selbstregulation und sozialen Fähigkeiten. Der Workshop vermittelt, wie Fachkräfte Eltern helfen können, die besonderen Bedürfnisse ihrer Kinder wertschätzend zu adressieren und entmutigende Interaktionsmuster aufzulösen.
| ||

