7. Internationales Bodensee-Symposium
Frühe Kindheit 2026
12. und 13. Juni 2026
Pädagogische Hochschule Thurgau | Kreuzlingen
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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3.6 PW: Herzstück Familie – Familienorientierung als Schlüssel für gelingende Kooperation und Teilhabe in der frühen Kindheit
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Herzstück Familie – Familienorientierung als Schlüssel für gelingende Kooperation und Teilhabe in der frühen Kindheit Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik, Schweiz «Eltern spielen für die kindliche Entwicklung eine – oder sogar die – zentrale Rolle», heisst es in den einleitenden Worten des Binationalen Zentrums Frühe Kindheit (BiKi) zum diesjährigen Tagungsthema. Daraus ergibt sich eine zentrale Frage: Wie können Eltern nachhaltig unterstützt und begleitet werden? Diese Frage verbindet Fachpersonen aus unterschiedlichen Disziplinen der frühen Kindheit – von der Heilpädagogischen Früherziehung über die frühe Förderung, Sozialpädagogik bis hin zu Bildungs- und Gesundheitsberufen. Unabhängig vom Arbeitsfeld geht es immer auch darum, Eltern in ihrer zentralen Rolle anzunehmen, zu stärken und sie als aktive Partnerinnen und Partner in Entwicklungsprozesse einzubeziehen. Der Workshop beleuchtet die Familienorientierung als Schlüssel für gelingende Kooperation und Teilhabe in der frühen Kindheit. Ausgehend von Erfahrungen aus der Heilpädagogischen Früherziehung und im Dialog mit Eltern werden Gelingensbedingungen einer ressourcenorientierten Zusammenarbeit sichtbar gemacht. Im Zentrum steht ein partizipatives Format: Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung kommen zu Wort, berichten von ihren Erfahrungen und formulieren, was sie sich in der Zusammenarbeit mit Fachpersonen wünschen – wo sie sich gesehen und verstanden fühlen, wo die Fokussierung auf Teilhabe gelingt und wo sie sich Unterstützung wünschen. Dabei wird deutlich, dass viele dieser Erfahrungen universell sind – gleichzeitig zeigen sich besondere Herausforderungen für Familien, deren Teilhabe an Lebensbereichen und Gesellschaft aufgrund einer Beeinträchtigung ihres Kindes stärker eingeschränkt sind. Gemeinsam mit Fachpersonen werden diese Perspektiven reflektiert und daraus Impulse für eine stärkende, kooperative Haltung im professionellen Alltag abgeleitet. Ziel ist es, professionsübergreifend ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen: Wie kann Familienorientierung in verschiedenen Arbeitsfeldern der frühen Kindheit gelebt werden – und was trägt dazu bei, dass Eltern in ihrer Rolle gestärkt und Kinder in ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützt werden? Literatur: Steudler, A. (2018). Familienorientierung in der heilpädagogischen Früherziehung. Eine qualitative Studie zur Kompetenzstärkung der Eltern. Bern: Edition SZH/CSPS. Staiger-Iffländer, R. (2024). Eltern in ihren Kompetenzen stärken. Wie Heilpädagogische Früherziehung nachhaltig wirken kann. Sonderpädagogische Forschung in der Schweiz. Band 5, Bern: Edition SZH. | ||

