Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Postersession Donnerstag Alle Poster sind während der gesamten Konferenz ausgestellt.
Die Postersession heute umfasst die Sessions/Themen 6, 7, 8, 10, 11, 12, 14, 16, 17 und 18.
Die Autorinnen und Autoren sollten während der Postersession an ihrem Poster sein!
Die zugehörigen Poster sind hier aufgeführt. | |
| Präsentation 9 | |
ID: 366
/ Poster Do: 9
CRossWATER: Grenzübergreifendes Grundwassermanagement für eine klimaresiliente Wasserversorgung der Europastadt Görlitz-Zgorzelec 1: Technische Universität Dresden; 2: Stadtwerke Görlitz AG; 3: Stadt Zgorzelec; 4: Stadt Görlitz; 5: University of Silesia in Katowice; 6: Przedsiębiorstwo Wodociągów i Kanalizacji “NYSA” Sp. z o.o. in Zgorzelec Die Wasserversorgung der Europastadt Görlitz-Zgorzelec stützt sich auf das natürliche Grundwasservorkommen, Uferfiltrat aus der Neiße sowie eine künstliche Grundwasseranreicherung über Infiltrationsteiche. Der von der Wasserversorgung genutzte, ungespannte Grundwasserleiter erstreckt sich grenzübergreifend zwischen Deutschland und Polen und ist überwiegend von quartären, glazialfluviatilen Sedimenten charakterisiert. Aktuelle Forschungsergebnisse weisen auf einen ungünstigen Entwicklungstrend der regionalen klimatischen Bedingungen hin. Negative Auswirkungen auf den lokalen Wasserhaushalt sind bereits heute spürbar. Insbesondere hydrologische Extremereignisse wie langanhaltende Trockenperioden und Hochwasser stellen eine Herausforderung für Management bzw. Schutz von Quantität und Qualität der lokalen Grundwasserressource dar. Gegenstand des im Rahmen des EU-Interreg-Förderprogrammes Polen-Sachsen von 2025 bis 2027 geförderten Projektes CRossWATER soll deshalb eine Verbesserung der Klimaresilienz der Wasserversorgung der Europastadt Görlitz-Zgorzelec und die Entwicklung eines Konzeptes für die nachhaltige Nutzung des grenzübergreifenden Grundwassersystems sein. Das Projektkonsortium besteht aus zwei universitären Forschungsinstituten (Technische Universität Dresden als Leadpartner und Schlesische Universität in Katowice), den Verwaltungsbehörden der Städte Görlitz und Zgorzelec sowie den lokalen Wasserversorgern, der Stadtwerke Görlitz AG und dem Wasserwerks- und Abwasserunternehmen PWiK „Nysa“ Sp. z o.o. in Zgorzelec. Das Projekt ist in vier Arbeitspakete (AP) untergliedert. Dabei fokussiert AP 1 auf den Aufbau eines gemeinsamen Überwachungsnetzwerkes, AP 2 auf die Entwicklung eines GIS basierten Systems zum effizienten Daten- und Informationsaustausch und ein numerisches Modell zur Abbildung des grenzübergreifenden Grundwassersystems, AP 3 auf eine Risikobewertung der sich verändernden klimatischen Bedingungen in Bezug auf die Wasserversorgung sowie die Erarbeitung von Vorschlägen für entsprechende Anpassungsmaßnahmen und AP 4 auf die Entwicklung eines Leitfadens zur Umsetzung der Arbeitsergebnisse in die wasserwirtschaftliche Praxis. Insgesamt wird das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit der zukünftigen Wasserversorgung der Europastadt Görlitz-Zgorzelec leisten. | |

