Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Postersession Mittwoch Alle Poster sind während der gesamten Konferenz ausgestellt.
Die Postersession heute umfasst die Sessions/Themen 1, 2, 3, 4, 5, 9, 13, 15 und 19.
Die Autorinnen und Autoren sollten während der Postersession an ihrem Poster sein!
Die zugehörigen Poster sind hier aufgeführt. | |
| Präsentation 42 | |
ID: 353
/ Poster Mi: 42
Trends und Extremwerte von Grundwasserständen und Quellschüttungen im süddeutschen Raum 1: Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz, Deutschland; 2: Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie; 3: Bayrisches Landesamt für Umwelt; 4: Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg; 5: Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz Saarland; 6: Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz Saarland In der Kooperation KLIWA „Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft“ beobachten und bewerten die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt. Grundwasser spielt dabei eine zentrale Rolle für die Wasserverfügbarkeit für Mensch und Ökosysteme und liefert einen bedeutenden Beitrag zur Speisung von Fließgewässern in Trockenperioden. Langfristige Veränderungen von Grundwasserständen und Quellschüttungen, die innerhalb der KLIWA-Arbeitsgruppe Grundwasser für den süddeutschen Raum untersucht werden, sind wichtige Indikatoren für die hydrologischen Auswirkungen des Klimawandels. Bisherige Studien zu langfristigen Trends der Grundwassermenge basieren häufig auf Grundwasserstandsdaten mit sehr ungleichmäßiger Messstellenverteilung und z. T. unterschiedlichen Zeitreihenlängen, was flächendeckende Aussagen und die regionale Vergleichbarkeit erschwert. In der vorliegenden Studie werden daher sowohl Zeitreihen von Quellschüttungen als auch von Grundwasserständen betrachtet, wodurch insbesondere die Mittelgebirgsregionen im süddeutschen Raum, die durch Grundwassermessstellen typischerweise unterrepräsentiert sind, besser abgebildet werden. Gleichzeitig wurde der Datensatz in Regionen mit hoher Messstellendichte gezielt ausgedünnt, um räumliche Verzerrungen zu reduzieren. Anhand des resultierenden Datensatzes von 125 Grundwassermessstellen und Quellen werden Extremwerte und Trends über den Zeitraum 1971-2024 in Süddeutschland betrachtet. Die Auswertung der Extremwerte zeigt ein gehäuftes Auftreten von Grundwasserniedrigstständen in den 1970er-Jahren sowie erneut in den letzten zehn Jahren. Grundwasserhöchststände wurden dagegen besonders häufig in den 1980er-Jahren sowie regional im Jahr 2024 beobachtet. Die Trendanalyse ergibt für den Gesamtzeitraum 1971-2024 mehr negative als positive Trends. Zusammenhänge mit klimatischen Treibern werden diskutiert. Die Ergebnisse liefern Kenntnisse zur zeitlichen und räumlichen Dynamik von Grundwasserressourcen und bilden damit eine wichtige Basis für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung. | |

