Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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S8 Hydrogeologische Aspekte der Endlagerung Ort: Telemann-Saal, Kongresshalle am Zoo Chair der Sitzung: Michael Kühn, GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung Chair der Sitzung: M.-Th. Schafmeister Chair der Sitzung: Thorsten Schäfer | |
| Präsentation 3 | |
13:45 - 14:00
ID: 347 / Session 8: 3 Permeabilitätsentwicklung einer Einzelkluft während der Scherung 1: Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Deutschland; 2: GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung, Deutschland; 3: Université Clermont Auvergne, Frankreich Hydromechanische Prozesse wie die Scherung von Klüften spielen in verschiedenen geowissenschaftlichen Anwendungen, wie beispielsweise der nuklearen Endlagerung, eine große Rolle und können zu einer spannungsabhängigen Öffnung oder Schließung von Klüften führen. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, die scherungsinduzierte Permeabilitätsentwicklung einer natürlichen Sandsteinkluft unter Verwendung eines gekoppelten Modellierungsansatzes zu untersuchen. Durch die Kombination eines mechanischen DEM-Modells mit einem hydraulischen FE-Modell lassen sich während der Scherung drei normale spannungsbezogene hydromechanische Regime identifizieren. Unter niedrigen Normalspannungen (< 4,0 MPa) wird die Permeabilität während der Scherung aufgrund der Dilatation auf den intakten Unebenheiten (Rauigkeiten) erhöht. Mit zunehmender Normalspannung brechen diese Unebenheiten und es bilden sich Fließwege, was zu einem normalspannungsbezogenen Übergang von der Öffnung zur Kluftschließung führt. Dieser Übergang wird bei der Zugfestigkeit des Gesteins bei ca. 4,0 MPa beobachtet. Eine Normalspannung von mehr als 4,0 MPa führt zu einem fast vollständigen hydraulischen Verschluss der Klüfte. Unsere Ergebnisse zeigen, dass es während der Scherung von Klüften sowohl zur Erhöhung als auch zum vollständigen Verlust der Permeabilität kommen kann. | |

