Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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S12.2 Nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung in Deutschland – Herausforderungen und Innovationen Ort: Händel-Saal, Kongresshalle am Zoo Chair der Sitzung: Sarah Fieger, DECHEMA e.V. Chair der Sitzung: Johannes Barth Chair der Sitzung: Kathrin Menberg, Karlsruher Institut für Technologie | |
| Präsentation 2 | |
15:45 - 16:00
ID: 329 / Session 12.2: 2 Grundwasserschutz in der Stadtplanung in Deutschland: Analyse der aktuellen Situation und Erkenntnisse von Experten an den Untersuchungsgebieten Karlsruhe und Berlin Universität Stuttgart, Deutschland Der Schutz des Grundwassers gewinnt in der städtischen Raumplanung zunehmend an Bedeutung, insbesondere vor dem Hintergrund von Klimawandel, Urbanisierung und steigender Flächennutzung mit Nutzungskonkurrenzen im Untergrund. In Städten wie Berlin und Karlsruhe stellt die nachhaltige Bewirtschaftung der Grundwasserressourcen eine zentrale Herausforderung dar. Berlin deckt seinen gesamten Trinkwasserbedarf aus lokalem Grundwasser, das sich aus natürlicher Neubildung, Uferfiltrat und künstlicher Anreicherung zusammensetzt. Der Klimawandel, zunehmende Versiegelung und anthropogene Einflüsse können jedoch zu einem sinkenden Grundwasserspiegel, einer Erwärmung des Grundwassers und einer steigenden Belastung durch Schadstoffe führen. Im Rahmen des BMBF-Projekts LURCH und insbesondere des Teilprojekts Charmant („Charakterisierung, Bewertung und Management von urbanen Grundwasserleitern“) wird untersucht, wie thermische, ökologische und chemische Aspekte des Grundwassers in die städtische Raumplanung integriert werden können. Die Analyse stützt sich auf eine umfassende Auswertung von Literatur und Rechtsgrundlagen Ergänzend wurden Online-Experteninterviews mit Fachleuten aus Wissenschaft, Wasserwirtschaft und Behörden durchgeführt. Die qualitativen Auswertungen dieser Interviews liefern wertvolle Einblicke in aktuelle Defizite, institutionelle Hemmnisse und potenzielle Steuerungsinstrumente für den Grundwasserschutz in der Stadtplanung. Der Vortrag präsentiert den aktuellen Stand der Untersuchungen am Beispiel Berlins und zieht vergleichende Erkenntnisse aus Karlsruhe heran. Dabei werden sowohl bestehende Regelungslücken als auch praxisorientierte Lösungsansätze aufgezeigt, um den Grundwasserschutz als integralen Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung und einer nachhaltigen Grundwassernutzung zu verankern. Ziel ist es, die Ergebnisse in zukünftige Planungsinstrumente zu überführen und Wege zu einer resilienteren, ressourcenschonenden urbanen Wasserbewirtschaftung aufzuzeigen. | |

