Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Tagesübersicht |
| Sitzung | |
|
Postersession Donnerstag Alle Poster sind während der gesamten Konferenz ausgestellt.
Die Postersession heute umfasst die Sessions/Themen 6, 7, 8, 10, 11, 12, 14, 16, 17 und 18.
Die Autorinnen und Autoren sollten während der Postersession an ihrem Poster sein!
Die zugehörigen Poster sind hier aufgeführt. | |
| Präsentation 7 | |
ID: 279
/ Poster Do: 7
Unsicherheiten dynamischer Bodenwasserhaushaltsmodellierungen unter verändernden klimatischen Bedingungen zur Dargebotsprognose von Grundwasserressourcen Dresdner Grundwasserforschungszentrum e.V., Meraner Str. 10, 01217 Dresden, Deutschland Bodenwasserhaushaltsmodellierungen basierend auf dynamisch verändernden klimatischen Bedingungen sind von zentraler Bedeutung in der Bemessung der zukünftigen Dargebotsentwicklung von Grundwasserressourcen. Jedoch stellt die Einschätzung von Unsicherheiten dieser prognostizierenden Modellierungen eine wesentliche Herausforderung für die Planung klimaresilienter Wasserversorgungssysteme dar. Modellierte Grundwasserneubildungen (GWN) unterliegen der Streubreite der Klimaprojektionen als meteorologische Eingangsvariablen, welche aufgrund ihrer methodischen Grundlage (empirisch-statistische Projektionen vs. regionalisierte physikalische Klimamodelle) und den zugrunde liegenden Repräsentativen Konzentrationspfaden (RCP2.6, RCP4.5 & RCP8.5) variieren. Weitere Unsicherheiten der GWN entstehen durch die Nutzung unterschiedlicher Bodenwasserhaushaltsmodelle, die sich in ihrem Modellansatz (konzeptionell vs. physikalisch basiert) unterscheiden, woraus sich verschiedene maßstabsabhängige Eignungen im Zusammenhang mit den entsprechenden Eingangsparameter begründen. Die Variabilität des modellierten Bodenwasserhaushalts durch Unterschiede des methodischen Ansatzes und meteorologischer Eingangsparameter wird anhand der Zielgröße GWN standortspezifisch für den Landkreis Mittelsachsen untersucht. Dazu wird an zwei ausgewählten Standorten, welche die naturräumliche und hydrogeologische Divergenz des Projektgebietes (Mittelsächsisches Lössgebiet & Osterzgebirge) repräsentieren, im Modellvergleich die Eignung verschiedener Bodenwasserhaushaltsmodelle zur Prognose der GWN geprüft. Dieser Vergleich umfasst neben der skalenabhängigen Anwendbarkeit die Genauigkeit in der Modellierung des Bodenwasserhaushalts aus erfassten Messdaten mit dem Hintergrund standortspezifischer Charakteristika, womit Sensitivitäten und Schwächen verschiedener Modelle erfasst werden. Neben dem Unsicherheitsfaktor des Modells wird der Einfluss verschiedener Projektionen des Klimaensembles auf die Unsicherheit in der Prognose der Zielgröße GWN untersucht, welche sich aufgrund der landschaftlichen Lage, den bodenphysikalischen Eigenschaften und Landnutzungen standortspezifisch auswirken. Das Ziel dieser Untersuchungen ist ein verbessertes Verständnis über das methodische Vorgehen dynamischer Bodenwasserhaushaltsmodellierungen zur Prognose der Entwicklung des Grundwasserdargebots, um ein optimales Vorgehen aus Belastbarkeit, Einschätzung der Modellunsicherheit und Anwendungsorientierung zu konzipieren. Dieses dient als basisbildender Bestandteil in der Entwicklung eines vielseitig resilienten Wasserbewirtschaftungskonzeptes für den ländlichen Raum im Rahmen des Verbundprojektes SpeicherLand. | |

