Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
| Sitzung | |
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S18 Groundwater and CO2 Ort: Bach-Saal, Kongresshalle am Zoo Chair der Sitzung: Jannes Kordilla, Institute for Environmental Assessment and Water Research Chair der Sitzung: Judith Flügge, Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH Chair der Sitzung: Johannes Barth | |
| Präsentation 4 | |
16:15 - 16:30
ID: 262 / Session 18: 4 Modellierung der mineralischen Abscheidung von CO2 (Mineral Trapping) 1: Universität Göttingen, Deutschland; 2: BGE Peine; 3: LIAG Hannover Mineral Trapping zur Speicherung von CO2 in tiefen geologischen Reservoiren (Carbon Capture & Storage, CCS) ist die langfristig stabilste Variante der CO2-Speicherung, im Vergleich zur Lösung in Tiefenwässern (solubility trapping) und residualer Phase superkritischen CO2s (residual trapping). Dazu müssen die Gleichgewichtsbedingungen im Tiefenwasser hin zur Ausfällung von Karbonatmineralen verschoben werden. Numerische Modelle hierzu, wie MIN3P oder PHREEQC sind dabei gut geeignet, hydrochemische Gleichgewichte unter Reservoirbedinungen von bis zu 300°C und 1000 Atmosphären zu berechnen. Am Beispiel des stillgelegten Heletz-Ölfeldes in Israel, in einer Sandsteinformation, wurde das Potential der mineralischen Abscheidung von CO2 simuliert. Dabei sind die Sättigunsindizes (SI) der Minerale langfristig in der Sequenz Ankerit > Dolomit > Calcit > Magnesit stabil, jedoch das Mineral Dawsonit nur in frühen Stadien, wenn Na+ in hoher Konzentration vorhanden ist. Die Ungewissheit der Modellvorhersagen wurde durch Hauptkomponentenanalyse und Sensitivitäts-Koeffizienten bestimmt. Eine große Variabilität im Auftreten von Dolomiten lässt sich durch Salinitätsunterschiede und die inhärenten Ungenauigkeiten der Berechnung der Aktivitätskoeffizienten zwischen den verwendeten hydrochemischen Datenbanken erklären. | |

