Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Postersession Mittwoch Alle Poster sind während der gesamten Konferenz ausgestellt.
Die Postersession heute umfasst die Sessions/Themen 1, 2, 3, 4, 5, 9, 13, 15 und 19.
Die Autorinnen und Autoren sollten während der Postersession an ihrem Poster sein!
Die zugehörigen Poster sind hier aufgeführt. | |
| Präsentation 10 | |
ID: 259
/ Poster Mi: 10
Grundwassertemperaturen in Hessen – Datenlage und erste Auswertungen 1: Institut für Geowissenschaften, Johannes Gutenberg-Universität Mainz; 2: Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden Die Temperatur des Grundwassers ist ein sensibler Indikator für Umweltveränderungen im Untergrund. Mit einer gewissen Verzögerung führen anthropogene Einflüsse, wie z. B. die Auswirkungen des Klimawandels, ein Wechsel der Landnutzung oder auch geothermische Nutzungen, zu veränderten Grundwassertemperaturen. Langfristige Änderungen der Grundwassertemperatur können in der Folge (hydro-) chemische, biologische und physikalische Prozesse in Grundwasserleitern signifikant beeinflussen und sind daher für das hydrogeologische Verständnis, für die Grundwasserökologie und für Fragen der nachhaltigen Nutzung relevant. Trotz dieser Relevanz liegen oftmals nur begrenzt systematische, regionale Auswertungen auf Basis langfristiger Temperaturmessungen vor. Seit Jahrzehnten werden in Hessen im Rahmen des behördlichen Monitorings durch das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) Grundwassertemperaturdaten erhoben, sowohl während der jährlichen hydrochemischen Probenahme als auch anhand von Datenloggern mit täglicher Aufzeichnung. In dieser Studie wird die zeitliche Entwicklung und die räumliche Variabilität der gemessenen Grundwassertemperaturen in Hessen untersucht. Nach einer systematischen Sichtung und Prüfung der landesweiten Daten erfolgt anschließend die Identifizierung möglicher Trends sowie saisonaler und räumlicher Muster unter Anwendung statistischer und hydrogeologischer Verfahren. Es werden erste Rückschlüsse sowohl auf lokale als auch überregionale Ursachen gezogen. Perspektivisch sollen aus den Ergebnissen Empfehlungen für das zukünftige landesweite, behördliche Temperaturmonitoring abgeleitet werden. Eine fundierte und ausreichende Datengrundlage zu Grundwassertemperaturen ist unabdingbar für eventuelle zukünftige Anpassungsstrategien. Die Auswertungen im Rahmen diese Studie tragen zum Verständnis der thermischen Dynamik des Grundwassers in Hessen bei und bilden eine erste Grundlage für die Bewertung künftiger Entwicklungen im Kontext des Klimawandels und der hydrogeologischen Resilienz. | |

