Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Postersession Donnerstag Alle Poster sind während der gesamten Konferenz ausgestellt.
Die Postersession heute umfasst die Sessions/Themen 6, 7, 8, 10, 11, 12, 14, 16, 17 und 18.
Die Autorinnen und Autoren sollten während der Postersession an ihrem Poster sein!
Die zugehörigen Poster sind hier aufgeführt. | |
| Präsentation 3 | |
ID: 258
/ Poster Do: 3
Reality-Check für Grundwassermodelle: Validierung prognostizierter Schadstoffkonzentrationen im Einzugsgebiet eines Wasserwerks TAUW GmbH, Deutschland Hydrogeologische Strömungs- und Transportmodelle sind zentrale Werkzeuge für das Risikomanagement in Trinkwassereinzugsgebieten, insbesondere in Gebieten mit festgestellter Kontamination des Grundwassers. Doch wie belastbar sind sie, und inwiefern können sie als Grundlage für langfristige Entscheidungen durch Behörden, Betreiber und Planungsbüros dienen? Der Vortrag präsentiert einen systematischen Abgleich zwischen den Ergebnissen von 3-D-Grundwassermodellen im Einzugsgebiet eines Wasserwerks mit Konzentrationen und Frachten, welche durch das begleitende Monitoring in den Jahren nach der Grundwassermodellierung gemessen wurden. Die statistische Auswertung von Grundwassermonitoring ermöglicht die Validierung oder Falsifizierung von Modellierungen. Die Kommunikation der daraus abgeleiteten Unsicherheiten gegenüber zuständigen Behörden bietet eine robuste Grundlage zur Einschätzung von Risiken. Wenn Grundwassermodelle als wesentliche Grundlage für Entscheidungen über den Betrieb von Wasserwerksbrunnen und Grundwasserreinigungsanlagen dienen, sollten regelmäßige Revisionen dieser Modelle mit Anpassung an gemessene Stoffkonzentrationen stattfinden, insbesondere wenn die nachfolgend gemessenen Konzentrationen nicht den prognostizierten Werten entsprechen. Gemessene Kontaminationsdaten können Grundwassermodelle nicht nur bestätigen, sondern auch die Grundlage deren Weiterentwicklung bilden. Ein datengestützter Reality-Check verbessert Modellprognosen und schafft belastbare Entscheidungsgrundlagen für Schutz- und Sanierungsstrategien in Trinkwassereinzugsgebieten – ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, welches insbesondere in belasteten Grundwasserleitern hohe Relevanz besitzt. | |

