Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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S14 Nachnutzung und Inwertsetzung von Grubenwasser Ort: Händel-Saal, Kongresshalle am Zoo Chair der Sitzung: Thomas Heinze, Ruhr-Universität Chair der Sitzung: Elke von Hünefeld-Mugova Chair der Sitzung: Sebastian Westermann Chair der Sitzung: Sven Eulenberger, Wismut GmbH Chair der Sitzung: Laura Blaes | |
| Präsentation 1 | |
10:45 - 11:00
ID: 243 / Session 14: 1 Grubenwasser neu gedacht - Georessource, Wertstoffstrom, Energie- und Wärmespeicher THGA, Deutschland Grubenwasser ist nach BURGHARDT et al. (2017) alles Wasser, das mit Tief- und Tagebauen in Kontakt steht oder stand. Dabei handelt es sich überwiegend um natürliches Wasser in Form von Sicker- und Grundwasser. Der Beitrag gibt einen Einblick über die vielfältigen Möglichkeiten, Grubenwasser als Georessource, Wertstoffstrom, Energie- und Wärmespeicher zu verstehen und zeigt deren Nutzung und Anwendung an konkreten Beispielen in ehemaligen Bergbaurevieren in Deutschland und Europa auf. Vor dem Hintergrund der Auswirkungen des Klimawandels wird das Potenzial bergbaulicher Wässer sowohl für die Sicherung der Wasserversorgung vorgestellt als auch im Hinblick auf extreme Klimaereignisse thematisiert und an ausgewählten Standorten konkretisiert. Neben dem Grubenwasser erfolgt auch ein Exkurs zum Polderwassermanagement im Ruhrgebiet und dessen möglichen Beitrag für eine blau-grüne Infrastruktur im urbanen Raum. Für das Gelingen der Energietransformation braucht es Energiespeicher. Dieses gilt insbesondere für die erneuerbaren Energien. Am Beispiel des Ruhrgebiets wird das Potenzial als Energie- und Wärmespeicher im Grubenwasser aufgezeigt und diskutiert. Ferner braucht es Ressourcen für die Energietransformation. Dieses betrifft bekanntlich Lithium, aber auch eine Vielzahl weiterer so genannter kritischer Rohstoffe. Selbst Magnesium gehört inzwischen zu den benannten kritischen Rohstoffen der Europäischen Kommission (2023). Hierzu werden Untersuchungen zu den natürlichen Inhaltsstoffen und deren Potenzial als Wertstoff im Grubenwasser in den ehemaligen Steinkohlenrevieren im Ruhrgebiet, Saarland und in Ibbenbüren präsentiert (REKER et al. 2025). Hierbei werden neben dem Grubenwasser auch die Vorkommen in bergbaulichen Rückständen wie Absetzbecken betrachtet. | |

