Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Tagesübersicht |
| Sitzung | |
|
Postersession Donnerstag Alle Poster sind während der gesamten Konferenz ausgestellt.
Die Postersession heute umfasst die Sessions/Themen 6, 7, 8, 10, 11, 12, 14, 16, 17 und 18.
Die Autorinnen und Autoren sollten während der Postersession an ihrem Poster sein!
Die zugehörigen Poster sind hier aufgeführt. | |
| Präsentation 37 | |
ID: 227
/ Poster Do: 37
Stabile Isotopenuntersuchungen zeigen variable Uferfiltrationsanteile und Grundwasserfließzeiten am Wannsee 1: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Department Geographie und Geowissenschaften, 91054 Erlangen, GeoZentrum Nordbayern, Schlossgarten 5, Deutschland; 2: CDM Smith SE, Fürther Straße 232, 90429 Nürnberg, Deutschland; 3: Berliner Wasserbetriebe, Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin, Deutschland; 4: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Grundwasser Ressourcen, Wilhelmstr. 25-30, 13593 Berlin (Spandau), Deutschland Der Uferfiltrationsstandort Berlin Wannsee ist für eine nachhaltige Trinkwasserversorgung wichtig. Unsere Studie untersuchte Mischungen und Fließverhalten des Uferfiltrats im angrenzenden Aquifer. Hierbei wurden Mischungsverhältnisse in einem Förderbrunnen und Grundwassermessstellen bestimmt. Darüber hinaus wurden Fließgeschwindigkeiten des Uferfiltrats bis zum Erreichen der Grundwassermessstellen und des Brunnens evaluiert. Bei diesen Untersuchungen erwiesen sich stabile Wasserisotope als am besten geeignet für eine Massenbilanzierung von Mischungsverhältnissen. Für die Sommermonate 2024 und 2025 wurde eine Beimischung von Uferfiltrat zwischen 62 and 97 % nachgewiesen. Wegen zusätzlicher externer Einflüsse erwiesen sich andere konservative Tracer wie Chlorid (Cl-), elektrische Leitfähigkeit (EC), und Gadolinium (Gd) als ungeeignet für Ermittlungen von Mischungsverhältnissen. Fließgeschwindigkeiten des Uferfiltrats im Aquifer wurden durch Zeitreihenkorrelation von Wasserisotopen untersucht und ergaben Fließzeiten zwischen 31 und 45 Tagen zu den im Mittel 50 m vom Ufer entfernten Grundwassermessstellen. Ähnliche Werte konnten durch vorhergehende Studien bestätigt werden. Folgeuntersuchungen sollten kontinuierliche Grundwasserprobenahme oder zumindest Messintervalle von 14 Tagen aufweisen und längere Untersuchungszeiträume mindestens einem hydrologischem Jahr mit Extremereignissen einbeziehen. | |

