Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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S16.2 Grundwasser-Oberflächenwasser Interaktionen an Fließgewässern, Seen und Küste Ort: Bach-Saal, Kongresshalle am Zoo Chair der Sitzung: Jan Fleckenstein, Helmholtz zentrum für Umweltforschung, UFZ GmbH Chair der Sitzung: Gudrun Maßmann Chair der Sitzung: Anja Reckhardt Chair der Sitzung: Clarissa Glaser, University of Bonn Chair der Sitzung: Felix Möhler, GCI GmbH | |
| Präsentation 6 | |
14:30 - 14:45
ID: 220 / Session 16.2: 6 Charakterisierung der Interaktion zwischen Grundwasser und Oberflächenwasser eines MAR-Standorts unter Verwendung von Umwelttracern 1: Technische Universität Dresden, Institut für Grundwasserwirtschaft; 2: Technische Universität Dresden, Institut für Wasserchemie; 3: Stadtwerke Görlitz AG Die Trinkwasserversorgung der Stadt Görlitz basiert ausschließlich auf der Nutzung von Grundwasser. Das natürliche Dargebot wird dabei durch MAR-Maßnahmen erhöht. Die zunehmende Häufigkeit von Dürren und Hochwasserereignissen wirkt sich jedoch negativ auf die Quantität und Qualität der verfügbaren Grundwasserressourcen aus und birgt Risiken für die lokale Trinkwasserversorgung. Dies erfordert Strategien und Anpassungsmaßnahmen, um die Resilienz der zukünftigen Trinkwasserversorgung zu stärken. Die vorliegende Studie fokussiert sich auf die Charakterisierung der räumlich und zeitlich variierenden Interaktion zwischen Oberflächengewässern und dem oberen Grundwasserleiter am MAR-Standort Görlitz mittels Umweltracer-Monitorings in unterschiedlichen hydrologischen Systemzuständen. Die räumlich und zeitlich aufgelösten Monitoringdaten demonstrieren das dynamische Zusammenspiel der verschiedenen Strömungskomponenten: der landseitigen Grundwasserzustrom, das Uferfiltrat aus der Lausitzer Neiße und die Versickerung durch die künstlich angelegten Infiltrationsteiche. Eine weitere Besonderheit dieses Standorts ist, dass die Fassungszone unmittelbar an der Lausitzer Neiße liegt und bei Hochwasser regelmäßig großflächig überflutet wird. Einzelne Hochwasserereignisse zeigen deutliche Signale in den kontinuierlich überwachten Grundwassermessstellen und Fassungsanlagen. Dies belegt den direkten Einfluss des versickerten Hochwassers durch die partiell durchlässige Deckschicht des Grundwasserleiters. Im Rahmen des laufenden Forschungsprojekts CRossWATER, das durch das EU-Interreg-Förderprogramm finanziert wird, werden auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse weiterführende Detailuntersuchungen konzipiert und das lokale Monitoring-Netzwerk optimiert, um den Einfluss des Oberflächengewässers auf das Grundwasser hinsichtlich Quantität und Qualität besser überwachen und verstehen zu können. | |

