Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Postersession Donnerstag Alle Poster sind während der gesamten Konferenz ausgestellt.
Die Postersession heute umfasst die Sessions/Themen 6, 7, 8, 10, 11, 12, 14, 16, 17 und 18.
Die Autorinnen und Autoren sollten während der Postersession an ihrem Poster sein!
Die zugehörigen Poster sind hier aufgeführt. | |
| Präsentation 23 | |
ID: 215
/ Poster Do: 23
Ein Online-Planungsinstrument als Entscheidungshilfe für Grundwasser-Fragestellungen im Oberen-Gäu und Neckartal Ingenieurgesellschaft Prof. Kobus und Partner GmbH, Deutschland Im Rahmen des Projekts GW4.0 entsteht ein webbasiertes Planungsinstrument, auf der Basis eines sich fortlaufend aktualisierenden Grundwassermodells für das Obere-Gäu und das Neckartal. Die fortlaufende Aktualisierung des Grundwassermodells erfolgt über eine Datenassimilation, wobei neben aktuellen Messwerten der Grundwasserstände auch Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes zur Generierung der Grundwasserneubildung herangezogen werden. Auf Grundlage des sich durch die Datenassimilation ermittelten aktuellen Zustands werden saisonale Prognosen erstellt. Diese berücksichtigen sowohl verschiedene hydrologische Szenarien der Grundwasserneubildung (Wasserdargebot) als auch den Wasserbedarf der im Modellgebiet ansässigen Wasserversorger. Nutzer können dabei Parameter wie Wasserbedarf, den Ausfall von Brunnen oder anderen Ressourcen individuell anpassen. Das webbasierte Planungsinstrument wird in einer Cloud betrieben und bietet über ein Web-GIS-System Zugriff auf Messdaten und Simulationsergebnisse wie Grundwassergleichen und Ganglinien. Ziele des webbasierten Planungsinstruments:
Zielgruppen: Die Zielgruppe des Planungsinstruments besteht im Wesentlichen aus Wasserversorgern und den wasserwirtschaftlichen Akteuren. Wasserversorgern wird ermöglicht durch Anpassung relevanter Parameter eigenständig Szenarien zu erstellen bzw. ihre bestehenden Bewirtschaftungspläne mit verschiedenen günstigen oder ungünstigen Prognosen des Wasserdargebots abzugleichen. Für wasserwirtschaftliche Fragestellungen, etwa im Rahmen von Wasserrechtsanträgen, liefert das Modell relevante Information wie gemessene und berechnete Grundwasserstände und den geologischen aufbau entlang von Schnitten. Zukünftige Erweiterungen sind denkbar, etwa die manuelle Integration neuer Brunnen oder Grundwasserhaltungen durch die Nutzer, die dann in die Prognoserechnungen miteinfließen. Das Projekt GW4.0 wird gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt unter dem Förderkennzeichen 02WGW1670D. | |

