Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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S6 Risikomanagement und Schutz von Trinkwassereinzugsgebieten Ort: Weißer Saal, Kongresshalle am Zoo Chair der Sitzung: Heiko Dirks, Ingenieurgesellschaft Prof. Kobus und Partner Chair der Sitzung: Sebastian Sturm, TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser | |
| Präsentation 4 | |
14:00 - 14:15
ID: 208 / Session 6: 4 Die Risikoanalyse der Wasserverwaltung Luxemburgs: Eine physikalisch-basierte Methode zur Abschätzung der Kontaminationsgefahr vom Grundwasser durch landwirtschaftliche Einträge auf Schutzzonenebene Luxemburg Wasserverwaltung, Luxemburg Rückblickend auf zwanzig Jahre Erfahrung mit Pestizidverboten in den Grundwasserschutzgebieten Luxemburgs, stellen sich folgende Probleme heraus: 1. Ein landesweites Verbot von einem Wirkstoff erhöht die Durchbruchswahrscheinlichkeit von Ersatzstoffen, weil diese durch das Verbot vermehrt angewendet werden. 2. Die Verbote kommen zu spät um das Grundwasser proaktiv zu schützen, weil sie erst ausgesprochen werden, nachdem eine Verunreinigung in den Grundwasserfassungen festgestellt wurde. Dementsprechend besteht die neue Strategie der luxemburgischen Wasserverwaltung darin,die lokale Merkmale von jeder Schutzzone bei der Risikobewertung zu berücksichtigen. Das bedeutet insbesondere, die tatsächliche Pestizidanwendung pro Schutzgebiet zu erfassen (Wirkstoff UND Dosis). Dafür wird mit der Hilfe der landwirtschaftlichen Beratern eine Liste der Produkte pro Kultur verfasst, die dann benutzt wird, um die Auswaschung mit einem physikalisch-basierten Modell abzuschätzen. Daraufbasierend wird eine Kombination von verschiedenen agronomischen Massnahmen erarbeitet, mit dem Ziel die Anwendung der Risikosubstanzen langfristig unter der errechneten kritischen Schwelle zu halten, beziehungsweise zu bringen, bevor sie das Grundwasser verunreinigen. | |

