Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Postersession Donnerstag Alle Poster sind während der gesamten Konferenz ausgestellt.
Die Postersession heute umfasst die Sessions/Themen 6, 7, 8, 10, 11, 12, 14, 16, 17 und 18.
Die Autorinnen und Autoren sollten während der Postersession an ihrem Poster sein!
Die zugehörigen Poster sind hier aufgeführt. | |
| Präsentation 2 | |
ID: 198
/ Poster Do: 2
3x3, 5x5 oder 3x3x5? – Eine GIS-gestützte Risikobewertung mit Mehrwert für den Trinkwasserschutz HPC AG, Deutschland Die TrinkwEGV lässt für die Risikobewertung der Einzugsgebiete eine große Bandbreite an Bearbeitungsansätzen und -tiefen zu. Es gilt, daraus eine praktikable und bezahlbare Lösung mit Mehrwert für den Trinkwasserschutz zu finden. Wir stellen die GIS-basierte Umsetzung eines semi-quantitativen Ansatzes für Karst- und Kluftgrundwasserleiter vor. Das Ergebnis besteht sowohl aus einem textlichen Teil in Gutachtenform als auch einem begleitenden Projekt in QGIS und ist sowohl an den Ansprüchen der prüfenden Behörde als auch an denen der Wasserversorger ausgerichtet. Das Einzugsgebiet wird als hydrogeologisches System beschrieben und die Plausibilität und Kohärenz der vorhandenen Unterlagen zum Einzugsgebiet geprüft. Diese Analyse stellt die Basis für die Risikobewertung und die Entwicklung von Risikomanagementvorschlägen dar. Innerhalb des semi-quantitativen Ansatzes der Risikobewertung müssen alle Gefährdungsträger im Einzugsgebiet ermittelt und kategorisiert werden. Diese werden hinsichtlich ihres Schadensausmaßes und der Eintrittswahrscheinlichkeit in je drei Kategorien eingeteilt (gering – mittel – hoch). Aus dieser Einstufung ergibt sich das Ausgangsrisiko. Um anschließend die von den konkreten Gefährdungsereignissen ausgehenden Risiken für das Rohwasser in der Trinkwasserfassung bestimmen zu können, wird die Schutzwirkung des Grundwasserleiters anhand von fünf Abstufungen bewertet (sehr gering – gering – mittel – hoch – sehr hoch). Die stärkere Differenzierung der Schutzwirkung im Vergleich zu Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß trägt den Möglichkeiten der hydrogeologischen Expertise Rechnung. Anhand eines konkreten Beispiels wird gezeigt, wie die Ermittlung der Schutzwirkung in Karst- und Kluftgrundwasserleitern aufgrund hydrogeologischer Kriterien gelingen kann. Die GIS-basierte Umsetzung einer semi-quantitativen Risikobewertung mit einem 3x3x5-Matrix wird als reproduzier- und übertragbare Lösung vorgestellt, die die Anforderungen der TrinkwEGV für den Erkenntnisgewinn im Sinne des Trinkwasserschutzes nutzt. | |

