Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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S12.2 Nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung in Deutschland – Herausforderungen und Innovationen Ort: Händel-Saal, Kongresshalle am Zoo Chair der Sitzung: Sarah Fieger, DECHEMA e.V. Chair der Sitzung: Johannes Barth Chair der Sitzung: Kathrin Menberg, Karlsruher Institut für Technologie | |
| Präsentation 5 | |
16:30 - 16:45
ID: 187 / Session 12.2: 5 Resilienz der Wasserversorgung und -speicherung im ländlichen Raum – Verbundprojekt SpeicherLand 1: TU Bergakademie Freiberg, Hydrogeologie und Hydrochemie, Gustav-Zeuner-Str. 12, 09599 Freiberg, Deutschland; 2: TU Dresden, Institut für Grundwasserwirtschaft / INOWAS, Bergstraße 66, 01069 Dresden, Deutschland; 3: TU Bergakademie Freiberg, Technische Thermodynamik, Gustav-Zeuner-Str. 7, 09599 Freiberg, Deutschland; 4: GICON© Resources GmbH, Tiergartenstraße 50, 01219 Dresden, Deutschland; 5: GICON© Resources GmbH, Halsbrücker Str. 34, 09599 Freiberg, Deutschland; 6: Dresdner Grundwasserforschungszentrum e.V., Meraner Str. 10, 01217 Dresden, Deutschland; 7: DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH, Karl-Heine-Straße 109/111, 04229 Leipzig, Deutschland; 8: PLEJADES GmbH, Beethovenstr. 10A, 09599 Freiberg, Deutschland; 9: GGB© Gesellschaft für Geomechanik und Baumesstechnik mbH, Leipziger Str.14, 04571 Rötha (OT Espenhain), Deutschland; 10: TU Bergakademie Freiberg, Bodenmechanik und Grundbau, Gustav-Zeuner-Str. 1, 09599 Freiberg, Deutschland; 11: Universität Basel, Hydrogeologie / Angewandte und Umweltgeologie, Bernoullistrasse 32, 4056 Basel, Schweiz Die Wasserversorgung in Deutschland beruht maßgeblich auf Grund- und Oberflächenwasser, ist jedoch durch verschiedene Risiken bedroht. Nicht zuletzt der Klimawandel kann und wird die Verfügbarkeit der Ressourcen regionsspezifisch gefährden. Die Wasserversorger stehen vor der Herausforderung, die langfristige Verfügbarkeit dieser Ressourcen sicherzustellen und in ein resilientes Versorgungskonzept einzubinden. Diese Aufgabe wird in naher Zukunft noch weiter an Relevanz gewinnen. Eine sichere Versorgung mit Wasser kann allerdings nur dann gelingen, wenn neben der Verfügbarkeit an Rohwasser, auch die energetischen und versorgungstechnischen Infrastrukturen funktionsfähig sind. Oftmals werden die notwendigen Resilienzanforderungen, welche sich aus der Anpassung an den Klimawandel, der Energieversorgung sowie der Störungspräventation und -minderung ergeben, nicht sektorübergreifend betrachtet. Vor diesem Hintergrund ist es das zentrale Ziel des Projektes „SpeicherLand“, eine umfassende Zustands- und Prozessbeschreibung der wesentlichen Kreislauf- und Versorgungskomponenten in Hinblick auf Wassermenge, zeitliche und räumliche Verfügbarkeit und Vulnerabilität durchzuführen. Das sicherheitsbildende, zentrale Bewirtschaftungselement, das gespeicherte Wasser, rückt dabei aufgrund seiner mehrfachen Pufferwirkung in den Fokus. Die einzelnen Wasserspeicher werden jedoch nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines Speicherkonzepts mit den verschiedenen Kompartimenten des Wasserkreislaufs. Dabei werden Gefahren und Potenziale für verschiedene Nutzungsmöglichkeiten und Speicherarten abgeleitet und gegenübergestellt. Beispielsweise stellt die ergänzende thermische Speicherung in technischen Speichern wie z.B. Behältern – in Analogie zu reinen Großwärmespeicheranlagen – ein vielversprechendes Potenzial dar, welches es zu bewerten gilt. Um verschiedene Gefährdungs- und Potenzialszenarien für eine resiliente und effiziente Wasserversorgung quantitativ und zugleich ganzheitlich zu betrachten, wird eine modellhafte Kopplung zwischen den Sektoren „Wasserwirtschaft“, „Energieinfrastruktur“ und „Versorgungsinfrastruktur“ erstellt. Diese Kopplung soll es schließlich ermöglichen, die Einflüsse verschiedener räumlich und zeitlich veränderlicher Randbedingungen auch über den reinen Wassersektor hinaus zu untersuchen. Im Projekt SpeicherLand werden diese Arbeiten beispielhaft für den Landkreis Mittelsachsen durchgeführt. Zur Stärkung der Resilienz der Wasserversorgung in diesem Landkreis sollen dabei verschiedene, sektorenübergreifende Maßnahmenkataloge sowie Handlungsempfehlungen erstellt werden. Die besondere Herausforderung des Pilotgebiets stellt die Heterogenität in hydrologischer (Flachland und Gebirgsregionen), hydrogeologischer (Festgesteins- und Lockergesteinsgrundwasserleiter) und versorgungstechnischer Sicht (Fernwasserversorgung und lokale Wasserfassungen) dar. | |

